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Traumzeit

26. November 2017

In dem Haus
am Rande der Zeit
möchte ich sein –
fernab
von Gleichmaß
und Hamsterrad
dort
wo Ruhe
auf Stille trifft
dort
wo wir
gemeinsam schweigen
wenn die Sprache
sich erschöpft.

Unter blauem Himmel
am Rande der Zeit
möchte ich atmen –
gelöst
von Albdruck
und Sorgenfessel
dort
wo Freiheit
ohne Bedingung ist
dort
wo wir
gemeinsam tanzen
wenn die Welt
uns erschöpft.

Unter grüner Linde
am Rande der Zeit
möchte ich sinnen –
befreit
von Karussell
und Nebeldunst
dort
wo Vision
auf Möglichkeit trifft
dort
wo wir
gemeinsam träumen
wenn das Wollen
sich erschöpft.

In deinen Armen
am Rande der Zeit
möchte ich liegen –
weitab
von Zaudern
und Vereinzelung
dort
wo Glück
ohne Scherben ist
dort
wo wir
gemeinsam streben
wenn die Liebe
sich erschöpft.

 

 

 

 

26. November 2017

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2 Kommentare leave one →
  1. 26. November 2017 12:54

    Ein sehr schönes Gedicht. 🙂

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