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Akut

19. Februar 2014

Dringend war gestern
Die Wunden klaffen
Die Pflaster triefen
Akut ist jetzt.

Zwingend war gestern
Die Uhr verstummt
Der Schädel brummt
Brisant ist die Lage.

Ringend war gestern
Der Kampf ausgesetzt
Der Körper zerfetzt
Furios ist die Klage.

Hinkend war gestern
Die Nesseln stechen
Die Nerven brechen
Trivial sind die Tage.

Dringend war gestern
Der Schrei krächzt
Die Lunge ächzt
Akut ist jetzt.







19. Februar 2014

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15 Kommentare leave one →
  1. 20. Februar 2014 00:12

    Ziemlich große Kunst zur brisanten Lage :!
    Ich würde das gerne rebloggen.
    Ok? wenn ja, besondere Hinweise dazu gewünscht ?

    • 20. Februar 2014 00:43

      Vielen Dank. Wut und die schlechten Gefühle sind oft ein besonders starker Antrieb auf der kreativen Ebene für mich. Ein Vulkanausbruch hat auch seine schönen Seiten 😉

      Klar, darfst es gerne rebloggen. Keine besonderen Hinweise, nur eben die auf den Autor, versteht sich 😉
      Danke.

  2. 20. Februar 2014 00:49

    Hat dies auf Rainer "rcpffm" Peffm 's mobile blog and diary rebloggt und kommentierte:
    … reblogged …

    Wieder mal geniale Lyrik von Hamlet !

  3. 20. Februar 2014 10:43

    Klingt ziemlich verletzt…

    • 20. Februar 2014 11:22

      Ich würde eher sagen, es ist ein Dauerschaden, verursacht durch konstante Einwirkung und die Grenzen der Erträglichen sind nun langsam mehr als erreicht.
      Aber „verletzt“ trifft es auch. 😉

      • 20. Februar 2014 13:01

        😉 Vor allem reimt es sich auf Deinen letzten Satz.
        (Ich drück und knuddel Dich mal virtuell…)

      • 20. Februar 2014 15:46

        Reime sind immer gut. 🙂

        (Danke, kann ich brauchen.)

  4. 2. März 2014 15:09

    Immerhin: Du machst Dir noch einen Reim drauf 😉
    Sei herzlich gegrüßt,
    Ralph

    • 2. März 2014 15:10

      Raph – kann ich meinen eigenen Namen nicht schreiben? 😀 Sollte doch bei „Geheimrat“ oder so beiben …

      • 2. März 2014 15:11

        … es lag an den „l“s, die waren aus 😀

      • 2. März 2014 16:09

        Man sollte das Beste aus jeder Misere machen. Und wenn gar nichts mehr geht, ein Reim geht immer 😉

        Danke für den Kommentar, mein treuer Geheimrat. 🙂

        „l“s werden eigentIich überschätzt. Im NotfaII nimmste einfach ein großes „I“.

      • 2. März 2014 20:16

        Der letzte Kommentarsatz ist klasse, lieber Hamlet! *kaputtlach*

      • 2. März 2014 21:07

        😉

  5. 25. Oktober 2014 19:29

    Toll komponierte Zeilen, dein Stil gefällt mir (und der Inhalt sowieso)

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