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Simulacrum

14. Oktober 2012

Und dann traf
die Stille auf
die Ruhe und
sie schwiegen
zufrieden
zu zweit.





14.10.2012

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17 Kommentare leave one →
  1. 15. Oktober 2012 15:54

    Hamlet, das waren große Worte. Schön hast Du das gesagt. (Könnte direkt von Hamlet sein

    • 15. Oktober 2012 16:03

      Vielen Dank. So ein Kompliment von einer Lyrikerin tut dem schriftstellerischen Ego wirklich gut.
      Ich bin auch sehr stolz auf diese Eingebung. Es war mal wieder eines dieser Spontangedichte, die irgendwoher kamen und zu Buchstaben wurden.
      (Vielleicht hat sie mir auch mein Alter Ego auch geflüstert.)

      • hildegardlewi permalink
        15. Oktober 2012 20:27

        Das werden auch die besten Sachen. Sonst ist es immer Krampf, wenn man um jeden Preis etwas von sich geben will. Zuerst auf das Herz hören, mit dem Verstand kontrollieren – und schreiben. Kann ganz kurz sein, hast Du ja bewiesen. Du hast wirklich wunderbare Worte gefunden.

      • Hamlet permalink*
        15. Oktober 2012 22:12

        Wohl wahr. Der Bauch schreibt, der Verstand korrigiert und verziert.

        Kurze Lyrik ist meine persönliche Königsdisziplin. Denn ich finde es bedeutend schwieriger komplexe Themen, Gedanken, Emotionen usw. in Kürze darzustellen. Allein in diesem Gedicht stecken soviele weitere Gedanken und Assoziationen, die eben nur ich kenne und die der Leser gerne mit seinen eigener Interpretation versieht.
        Danke!

      • hildegardlewi permalink
        15. Oktober 2012 22:28

        Weißt Du Hamlet, das bereitet mir besondere Freude was Du da schreibst und dann bist Du auch wirklich ein Lyriker. Wenn ich manchmal lese, was man so von sich gibt und es in sich nicht einmal schlüssig ist – na, ich erspare mir da Kommentare, weil man ja auch mit einer Wand reden könnte. Deine Gedichte, die kurzen, ab und zu lese ich auch mal eins aus dem Archiv, finde ich gut. Damit will ich sagen, sie gefallen mir und ich denke darüber nach. Was meint er und ich kann vieles nachempfinden. Und wenn das ausgesagte seine Gültigkeit behalten soll wie die Gedichte von den alten Lyrikern und Dichtern, muß man halt selbst mal öfter lesen, was man da fabriziert hat.Unsere Sprache, unsere reiche und wunderbare Sprache darf nicht vor die Hunde gehen.

      • Hamlet permalink*
        15. Oktober 2012 23:33

        Es gibt da diesen sehr passenden Ausdruck, „Wortmalerei“. Jedes einzelne Wort ist wie ein einziger Farbtupfer, jedes Wort sollte in der Lyrik mit mindestens einer Bedeutung verknüpft sein oder einen bestimmten ästhetischen Zweck verfolgen. Man malt sein Gemälde mit Worten.
        Mit der Lyrik ist es eben auch wie mit der Malerei, es gibt verschiedene Stile und eben auch Amateure, Könner und Profis. Ich denke mir dann meistens nur: ‚Hauptsache, sie schreiben.‘

        Dass du über meine Gedichte nachsinnst, ist wohl das größte Kompliment, das man mir diesbezüglich machen kann. Und es ist eines, mit dem ich umgehen kann*g*

        Du sprichst mir ebenso aus der Seele, unsere Sprache ist so wunderbar wortreich, man sollte sie nicht verkommen lassen.

  2. 16. Oktober 2012 09:31

    Wir sind immer im Dialog – mit uns –
    Ich – Du.
    Hin und wieder schweigen.

    Diese kostbare Stille!

    LG
    bmh

    • 16. Oktober 2012 11:58

      Achja, das güldene Schweigen 😉

      Danke für den Kommentar. 🙂

  3. 16. Oktober 2012 20:58

    Schön, wenn sie beide zusammentreffen. Das ist ja nicht immer der Fall.

    ..grüßt dich Monika

    • 16. Oktober 2012 21:33

      Wie wahr, wie wahr. Es war in der Dämmerung und es währte auch nur 15 min. Aber die Ausbeute kann sich „lesen“ lassen, wie ich erfreut feststelle 🙂
      … es dankt dir Hamlet.

  4. 29. November 2012 09:28

    Es ist diese Symbiose auf die wir alle hoffen, wenn wir in diesem Tornado, der sich Leben nennt, stehen und uns nichts mehr wünschen, als eine Sekunde Stillstand.

    Chapeau

    • 15. Dezember 2012 01:14

      Das hast du schön gesagt und die Essenz erfasst. 🙂
      Danke.

  5. 11. Dezember 2012 19:55

    Mein lieber Hamlet, das sind großartige Zeilen. Nun ist es aber wieder an der Zeit, etwas Krach zu schlagen 😉 Sei herzlich gegrüßt – und diese Zeilen sind wirklich extraklasse!

    • 15. Dezember 2012 01:14

      Vielen Dank. 🙂
      Ach, Krach gibt es doch genug. Von dem versuche ich grad erst loszukommen. 😉

  6. 18. Dezember 2012 01:43

    Ich finde es wunderbar, wenn man still und ruhig zufrieden schweigen kann. Ich hasse Hektik und Stress, vor allem verbunden mit Lärm. Mir gefällt das SEHR gut, was Du da geschrieben hast!

    • 18. Dezember 2012 15:15

      Danke 🙂

      Die Momente der Ruhe müssen sein, man weiß sie aber meist erst zu schätzen, wenn sie rar werden. Körper und Geist brauchen eben auch ihre Auszeit.

      • 18. Dezember 2012 23:04

        Allerdings. Da hast du soooo recht!

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