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Danke und Gut‘ Nacht

26. August 2012

Ein weiterer Schummer
senkt umnachtete Lider
umspült von klagenden Wellen
und Kurven
als Schutzwall –
darnieder gestreckt
frage ich mich, trage mich,
erlebe mich
anders
außerstande
allein –
aus mir bekannten Gründen.

Erwachen umgibt
nebulöses Gemäuer
Erschöpfung erreicht
schlaftrunkene Sensoren;
In schweren Gliedern
ruhen seichte Gedanken,
keine Gegenwehr
nur Widersacher
und Weh und Ach und
Schall und Rauch –
Morpheus ruft
im Grauen
zum nächsten Morgen
zur nächsten Nacht –
in mir bekannten Episoden.





26. August 2012

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4 Kommentare leave one →
  1. 2. September 2012 21:25

    Mir gefällt sehr, wie Du Deine Gefühle beschreibst – aber Deine Gefühle selbst gefallen mir nicht … Aufmunternde Grüße,
    Ralph

    • 2. September 2012 22:27

      Das ist wohl auch mein Dilemma. Aber dieser Kommentar hilft ein kleines bisschen, ebenso wie das „beschreiben“. 😉
      Vielen Dank, Ralph.

  2. 17. Oktober 2012 00:20

    Du hast viel Tiefe, Hamlet. Viele von uns kennen diese Intensität, aber die wenigsten schaffen diese Reduktion, den schlichten Ausdruck, ohne nüchtern zu werden, im Angesicht der Vernunft. Gefühl und Verstand wohlverwoben. Chapeau!

    • 17. Oktober 2012 00:59

      Wow. Das nenne ich mal ein großes Kompliment. Vielen, vielen Dank.
      *sprachlos*

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