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Unheilvolle Stille

24. August 2012

Zu Grabe getragen
ein Monster begraben
die Pforte gebrochen
die Geister besprochen.

Sie tanzen
und lachen
um dich
über dich,
Sie ächzen
und krächzen
pöbeln
und prügeln
auf dich
um sich
allerorten.

Ein Schuss tangiert
der Dämon keift
ein Mal verfehlt
die Pranke greift.

Sie stieren
und schreien
erheben sich
packen dich
sedieren dich;
Sie gieren
und geifern
ermatten dich
nähren sich
zermalmen dich
kläglich.

Der Atem stockt
ein Schmerzensschrei
Der Wille versagt
ein letztes Schaudern …

Stillschweigen.
Seelenruhe.
Kein Hauch.
Keine Crux
Keine Pein
Kein Hoffen
Kein Bangen –
Keine Worte
… und alles
löst sich auf.





24. August 2012

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2 Kommentare leave one →
  1. 15. Oktober 2012 18:37

    Du hast bei mir vorbei geschaut . Das freut mich – ich habe hier ein wenig rumgeschaut.
    Es gefällt mir hier 🙂

    Unheilvolle Stille …
    „Jeder lebt in seinem Blickwinkel.“

    Gruß
    Barbara

    • Hamlet permalink*
      15. Oktober 2012 18:45

      Ja, und verfolgen tu ich dich nu auch. 😉

      Freut mich sehr, dass dir diese stille Blog gefällt. Auf gute Nachbarschaft! 🙂

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