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Geiz

4. Februar 2012

Das Lächeln

spare ich mir heute –

für die Momente

die es verdienen

für die Menschen

die es schätzen

für die Dinge

die es brauchen.

 

Die Worte

spare ich mir heute –

für die Momente

die sie nutzen

für die Menschen

die sie verstehen

für die Seelen

die sie vertragen.

 

Den Sinn

spare ich mir heute –

für die Momente

die ihn bergen

für die Menschen

die ihn sehen

für die Dinge

die ihn machen.

 

 

4. Februar 2012

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17 Kommentare leave one →
  1. 5. Februar 2012 00:09

    Also dann: DANKE! Für die Worte mit dem Sinn. Vielleicht lächelst du ja jetzt auch…

  2. 5. Februar 2012 22:30

    Bis darauf, dass Worte oder Dinge keinen Sinn „machen,“ sondern bestenfalls sinnvoll sein können, da Sinn nicht aus sich selbst heraus entstehen kann, sind es sehr schöne Zeilen 🙂

    • 5. Februar 2012 22:57

      Ich hab so eine Anmerkung erwartet.
      Gut, dass es hier um Lyrik geht und es in dem Fall sehr sinnvoll ist.
      Ich dank dir.

  3. 6. Februar 2012 14:25

    Und ich bin einfach jedes mal begeistert, wenn ich hier lese und kann eigentlich nie recht viel mehr sagen, als dass ich deine Gedichte immer wunderbar und bewegend finde 🙂
    Obwohl ich ja sagen muss, dass ich immer besonders gerne denen ein Lächeln schenke, die es nicht zu schätzen wissen, meine Worte nicht verstehen und keinen Sinn sehen, weil man ja im vorhinein nie weiß, was dieses eine Lächeln für Folgen haben kann. Vielleicht verhindert man einen Amoklauf damit 😉
    wer weiß, ob man nicht Augen öffnen, und Sinn schaffen kann und Menschen das erste Mal zum Zuhören bringt?!

    Ganz liebe Grüße
    Johanna

    • 6. Februar 2012 19:45

      Und ich bin jedes Mal verblüfft und begeistert über deine Kommentare 🙂 Auch wenn ich in erster Linie für mich schreibe, schütte ich doch ne Menge Glückshormone aus, wenn ich lese, dass Menschen tatsächlich von diesen Worten berührt werden.
      Ich bin eigentlich auch so… wie heißt es so schön: „Smile, it confuses people.“ Nur wenn es ganz schlimm wird, hab ich das Gefühl, dass mein Körper jede Kraft spart, um die Zeit durchzustehen…quasi Totenstarre. Er spart sich sozusagen das Lächeln, um nicht selbst Amok zu laufen.
      Meine Erfahung sagt mir auch, dass die Menschen, die mir wirklich zuhören, gerade dann ihre Ohren öffnen, wenn es mir schlecht geht. Auf die anderen, die gerade dann nicht hinhören (wollen), verzichte ich mittlerweile, um Kraft zu sparen 😉

      Ich danke dir, Johanna 🙂

  4. 9. Februar 2012 00:15

    Ich mag ein burmesisches Sprichwort sehr gern:
    Wenn du jemanden ohne Lächeln siehst,
    gib ihm deines!

    🙂 grüßt dich syntaxia

  5. 7. März 2012 22:57

    Juhuu! Endlich! Ich wusste es: ein Monat nicht in Blogs herum stöbern wird etwas großartig Neues bringen. Hier ist es! Danke!

    • 9. März 2012 04:50

      Und ich bin sprachlos und schenke dir dafür ein breites Lächeln 😀

  6. 8. März 2012 20:00

    Nur ganz kurz: GENIAL!
    (Ach so: Ich bin es, der ehemals mephistophelsche 😉 )

  7. 9. März 2012 04:51

    Vielen Dank (zum Zweiten 😉

  8. 12. März 2012 18:20

    ich drücke dir die daumen, dass du die menschen, die es brauchen und verdienen, bald triffst, und öfter, als die anderen!

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