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kleinsein

5. April 2011

diese welt
kann so groß sein
wenn wir sie
mit kleinen augen
erfassen

diese welt
kann so schön sein
wenn wir sie
mit unschuldigen augen
entdecken

diese welt
kann Balsam sein
wenn wir sie
ohne Erinnerungen
erleben

diese welt
kann so interessant sein
wenn wir sie
mit naiven augen
enträtseln

diese welt
könnte so friedlich sein
würden wir sie
mit neugier
statt
mit sorge
betrachten.







05. April 2011

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9 Kommentare leave one →
  1. 7. April 2011 00:05

    hej,

    schönes gedicht und so wahr. schöne seite hast du hier. ich bin über tumblr und über twitter auf deiner seite gelandet. schöner name auch, hamlet ist mein lieblingsstück von shakesspeare und ich mag die 2000er filmversion sehr (auch wenn das wohl der eine oder andere kritiker anders sieht). lg, kathrin

  2. 7. April 2011 16:47

    Hach, Danke. Diese Kommentare halten diesen Blog am leben. Schon irgendwie ein komisches Gefühl, wenn man keine Rückmeldungen auf seine Schreibe bekommt. Dabei weiß das Internetpublikum gar nicht die Exklusivität zu schätzen, dass sie die Erstleser sind 😉

    Du benutzt „hej“, Sympathiepunkt 2*g*

    Hamlet begleitet mich schon mein ganzes Leben. Er thront schon fast symbolisch über meinem Leben.

    Und hej… da sind schon wieder Pluspunkte: Ich bin auch einer der wenigen, die Hamlet mit Ethan Hawke als großartige Verfilmung ansehen. Unsere Subjektivität scheint sich dann ja schonmal zu verstehen.

    Ich werd mir dann auch mal deinen Blog zu gemüte führen, dein tumblr ist ja eh schon in meiner Timeline.

    Vielen Dank für diesen Kommentar 🙂

  3. 8. April 2011 19:23

    Ich denke auch, dass wir ihr mit Neugier und offenen Augen begegnen sollten. Wenn wir sie dann noch respektierten…. Doch glaube ich fast, der Mensch hat Angst, sie könnte ewig bleiben und deshalb setzt er alles daran, sie zu zerstören.

    ..grüßt dich syntaxia

  4. 8. April 2011 22:15

    Respekt lässt sich erlernen, die Neugier lässt sich hingegen leider nur zu schnell verlernen 😉

    ich denke eher, der Mensch zerstört sie, weil er es nicht besser weiß. Im Grunde sind wir auch nur „Tiere in der Evolution“. Das Schlimme ist, der Mensch rennt schon jetzt seiner Technologie hinterher und versucht Naturkräfte zu bändigen und nutzbar zu machen, die er noch gar nicht wirklich erforscht hat. Ich glaube das Wort „Überheblichkeit“ passt hier ganz gut.

    Aber es gibt auch genug Menschen, die nachdenken und versuchen zu handeln. Ich habe das Gefühl mit steigender Vernetzung, finden sich die Menschen für ihre Projekte schneller und besser und auch Politiker werden transparenter…
    Es ist schon sehr spät, aber zu spät… dafür sind wir alle noch nicht panisch genug 😉

  5. 8. April 2011 22:51

    hej,
    nichts zu danken für den kommentar. im gegenteil, ich müsste eher dir danken für das video von as the stars fall! 🙂 ich kannte die band vorher nicht und hab mich mal in ihre songs reingehört, gefällt mir sehr gut! (wenn man fan von ihrer fb seite wird, kann man sich die artificial sun kostenlos als mp3 runterladen)

    ich bekomme nicht oft rückmeldungen auf meine posts, aber dafür freue ich mich umso mehr, wenn sich jemand zeit nimmt um was zu schreiben. 🙂 ich weiß auch nicht woran die schreibfaule liegt – vielleicht sind die leser zu verwöhnt oder so. 😉

    das hört man nicht oft, dass hamlet eine art lebensbegleiter ist. ich finde mit hamlet kann man sich gut identifizieren, was die sinnsuche anbelangt. daher ist das stück vermutlich auch so zeitlos.
    ich finde ethan hawke als hamlet auch toll. ich mag die filmische neuinterpretation sehr, aber leider ging die total unter..

    • 8. April 2011 23:03

      Na dann schau besonders im Moment öfter in meinen tumblr 😉 Klassischer, episch-sphärischer post-rock. Die Phase hat mich grad wieder erwischt und da die Bands in der Richtung zwar häufig aber verstreut sind, kann man viel Zeit mit Neuentdecken verbringen 😉 Meine persönlichen Schmankerl gibts dann im tumblr.

      Eigentlich sollte man ja meinen, die Deutschen würden auch im Netz jeden Scheiß kommentieren, so wie im täglichen Smalltalk, aber wenn man mal in z.B. amerikanische Blogs schaut, merkt man: das mit dem Kommentieren ist hierzulande anders. Mal sehen, vielleicht gewöhn ich mich schneller dran, als dass es sich ändert 😉

      Ich hab mit 17 ne Hausarbeit darüber geschrieben. Es war wieder eines dieser Bücher, die einen finden und man merkt, dass man nach ihnen gesucht hat.
      Den Film hab ich mir sogar im Kino gegeben. Auf der Leinwand hatte er auch bedeutend mehr Wirkung als auf dem Bildschirm. Vielleicht wird der Film auch irgendwann seine Renaissance erleben und dann können wir sagen: siehste! *g*

      • 9. April 2011 21:04

        bücher, die einen finden obwohl man nicht nach ihnen gesucht haben und die einen nicht mehr loslassen, sind die besten (meiner erfahrung nach). 🙂

        > Vielleicht wird der Film auch irgendwann seine Renaissance erleben und dann können wir sagen: siehste! *g*

        hehe, genau! 😀
        ich mag auch die alten, klassischen hamlet-versionen. aber die 2000er version gehört definitv zu meinen favoriten.

  6. 10. Oktober 2011 13:40

    Lieber Hamlet,
    Ich schaue leider viel zu selten vorbei, weil ich mich selbst nur noch selten in der Blogwelt herumtreibe, aber ich bin jedesmal wieder überwältigt von deinen schönen Zeilen. Du erfasst so wunderbar die kleinen und großen Dinge und sprichst mir oft aus der Seele!! Immer wieder schön hier zu sein!
    Liebe Grüße,
    Tindomerel

    • 7. Dezember 2011 03:38

      Umso mehr freut mich die Treue, die du diesem (auch sehr ruhigen) Blog schenkst 🙂

      Es gibt kaum ein schöneres Kompliment für einen Schreibenden, als zu wissen, dass man auch für andere „spricht“.

      Ich danke dir 🙂

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