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Schattengewächs I

14. März 2011

Der Schleier senkt sich
in stiller Tiefe und
Ruhe kehrt ein, in eine Welt
über der die goldene Sichel
im Sternenmeer badend
wissend mit mir lächelt
denn nur inmitten
dieser stummen Schatten
existieren wir wirklich.

Des Tages überdrüssig
müde und gereizt
die Welt ertragen
die Nacht ersehnt
bewacht und beschützt,
im Kerzenlichtgewaber
unter seidenen Schatten –
beobachten, spüren, träumen
im Frieden mit der Leichtigkeit
einsiedlerischer Freiheit.

Die Musik wiegt mich
in weicher Melancholie,
Gedankenknospen sprießen
im Schatten der Nacht,
willenlos gleichgültig
gebeugt von dieser Macht
getragen von Klängen
erfasst durch Worte –
sinkst du hinab
und der Schleier
schließt den Kokon.





13. 3. 2011

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8 Kommentare leave one →
  1. 14. März 2011 01:09

    Schööööön! Ruhe sanft – aber nur bis morgen früh, bitte 🙂

    • 14. März 2011 01:34

      Mit dem Wissen, dass meine Worte auf Gefallen stoßen, werde ich das ganz sicher tun.

      Danke schön 🙂

      • 14. März 2011 01:34

        Bitte, sehr gerne. *gutenachtbussl*

  2. 14. März 2011 01:35

    Nochwas: Höre grad Musik von Deinem Zweitblog 🙂

    • 14. März 2011 01:42

      #hach
      Das erfreut das Bloggerherz. 🙂

      • 14. März 2011 01:44

        Na dann. Aber jetzt muss ich doch dringend mal meine Zellen reparieren lassen zwischen den Bettfedern 😉

  3. elyrai permalink
    14. März 2011 02:03

    #hach Japp, der Frühling wirds sein *g* Haste wieder gekonnt zusammengewürfelt die kleinen Worte 🙂

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