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Spontangedicht IV

20. November 2010

Auf der Suche nach uns
bemerkte ich nicht
wie ich mich selbst verlor,
sehnte mich
nach dir
nachdem
ich dich schon längst
an uns verlor.

Auf dem Weg nach uns
bemerkte ich
wie verloren ich bin,
sehnte mich
nach dir
nachdem
wir begannen uns
selbst zu verlieren.

Auf dem Weg zu mir
bemerke ich
wie verloren ich bin,
sehne mich
nach etwas
nachdem
ich glaubte es
zu finden.

 

 

17.11.2010

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5 Kommentare leave one →
  1. 26. November 2010 21:15

    Hallo Hamlet,

    ja, diese ewige Suche nach dem Ganzwerden im anderen… :-/

    LG
    Alexis

  2. 26. November 2010 22:33

    Danke für den Kommentar 😉

    Ich habe es ja schon auf „mit dem anderen“ probiert, aber so ist das nun mal mit der ewigen Suche und dem Leben.

  3. 11. Februar 2011 00:18

    Bei dem Gedicht muss ich irgendwie an ‚Gewinner‘ von Clueso denken, weiß nicht ob du das kennst:

    Hast du wirklich getroffen, dieses sich selbst im anderen wiedererkennenwollen, den anderen erkennen wollen, dabei sich selbst verlieren, den anderen zu verlieren…es geht so leicht. Man darf einfach keine Vorstellungen suchen, sich in Vorstellungen verlieben und verlieren…

    Gutes Gedicht!!!

  4. 12. Februar 2011 18:10

    Vielen Dank 🙂
    Geht runter wie Öl.

    Es ist nur schwer, sich nicht in Vorstellungen zu verlieben, denn wenn man genau hinsieht, dann ist die Liebe an sich eine Illusion. Zu subjektiv, um von zwei Menschen auf Dauer gleich geteilt zu werden, denn so unterschiedlich die Menschen sind, so wird sich auch ihre Vorstellung von Liebe unabhängig voneinander entwickeln.
    Illusionen sind o.k., solange man weiß, dass man sie hat und damit umzugehen weiß. Ich glaube, das zu lernen ist der schwere Teil.

    • 16. Februar 2011 19:50

      Hmm, ich weiß nicht, diese Einstellung der Liebe kann ich nicht teilen. Ich hatte lange eine Vorstellung von Liebe, jetzt glaube ich, dass man gar keine Vorstellung von Liebe haben kann, sie IST einfach…Ich denke Liebe ist keine Illusion, sie ist nicht fassbar, nicht zu beschreiben, sie ist einfach da und wird auch nicht unterschiedlich empfunden, Liebe ist echt. Nur das was man sich dann vielleicht unter einer Partnerschaft vorstellt unterscheidet sich ganz gewaltig, da haben wir die Vorstellungen, Kopfkonzepte die dann vielleicht die Liebe verdrängen können, aber es muss ja nicht so kommen 🙂

      Aber mit den Illusionen geb ich dir recht. Man lebt sein ganzes Leben lang in Illusionen und nimmt alles viel zu ernst. Wenn man sich erstmal darüber bewusst geworden ist, dass man nur konzepte lebt wird vieles einfacher!

      Liebe Grüße von der Nachtigall 🙂

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