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Vertraute Regentropfen

29. Mai 2009

Vertraute

Regen

trop

fe

n

.


( Bedeckter )

( Himmel über )

( glänzend )

( schwarzen )

( Straßen )


Ich bahne

mir meinen

Weg durch

die Weiten

der trauten

Metropole


Vertraute

Regen

trop

fe

n

.

.

.

schenken mir Ruhe




HD
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42 Kommentare leave one →
  1. 29. Mai 2009 22:38

    Das ist aber eine schöne Variante; die Schreibweise der Tropfen! Bravo. Ich sehe es regnen …

    • 29. Mai 2009 22:47

      Ich danke 🙂
      Mir war nach Formspielerei, als ich die Regentropfen auf meiner Haut spürte.

  2. 30. Mai 2009 13:13

    toll, diese idee das so darzustellen. gefällt mir!

    • 30. Mai 2009 16:36

      Dachte ich mir doch, dass der Fotografin dieses „Bild“ gefällt 🙂
      Danke 🙂

      • 31. Mai 2009 12:55

        da hast du meinen geschmack gut getroffen, ja (= lautmalereien und co sind schon was cooles.

  3. 1. Juni 2009 17:59

    Oh sehr schön!! Ich kann zwar sehr oft mit Formspielereien nicht so viel anfangen, aber das hier gefällt mir richtig gut (vielleicht auch nur, weil ich glaube, es zu verstehen^^)
    Schön schön 🙂 Achja, irgendwie bin ich schon eine sehr konservative Gedichteschreiberin, fällt mir da auf 😉

    • 1. Juni 2009 19:52

      Danke schön 🙂
      du glaubst es zu verstehen? wie verstehst du es denn? 😉

      Konservatives Gedichteschreiben ist ja nichts schlechtes…vor allem wenn man/frau es kann 🙂

      • 1. Juni 2009 20:26

        Wieso hab ich die Frage befürchtet?!^^ In Gedichtinterpretation war ich noch nie gut…
        Aaaalso: Die „Regentropfen“ sieht man im ersten Absatz förmlich fallen (durch das schöne kleiner werden).
        Die in Klammern gestetzten Wörter des zweiten Absatzes sehen aus wie Wolken, die über der Stadt hängen.
        Den dritten Absatz sehe ich als den Weg durch die Stadt, eine gerade, gleichmäßige Straße.
        Und schenken mir Ruhe setzt dem ganzen einen Schlussstrich, bringt die Tropfen zum Stillstand, stoppt den Fall

        Ich sehe alles vor mir…den Regen auf dem heißen Asphalt, das trübe Grau der drückenden Wolkendecke , die glänzenden Straßen, auf denen sich kleine Bäche ihren Weg zu den nächsten Gullis suchen…schön!! 🙂 Manchmal tut Regen einfach gut…trotzdem war die Sonne heute wahrer Seelenbalsam!!!

      • 1. Juni 2009 21:17

        Sehr schön…bin froh, dass es genauso gelesen wird, wie es gedacht war.
        „schenken mir Ruhe“ wurde übrigens noch in einer Zeile geschrieben, um den Boden zu visualisieren.
        Echt gut, zu hören, dass meine Schreibe diese Bilder in deinem Kopf hervorruft, die ich versuche zu erzeugen 🙂

        Das stimmt…immer nur Regen ist auch nicht gut…es ist dieser gesunde Wechsel…das kühle Nass nach einer langen Sonnenphase.

  4. 2. Juni 2009 00:04

    Das mit „schenken mir Ruhe“ hab ich schon bemerkt und ja auch so verstanden, ich war nur zu faul es zu schreiben. Außerdem hab ich mir gedacht, dir brauch ichs ja eh nicht zu erklären, das ist dir wahrscheinlich auch schon aufgefallen 😉
    Ja, es ist dir wirklich gut gelungen *schulterklopf*

    Kühles Nass nach der Sonne, und Sonnenstrahlen, die die nasse Haut und nassen Hosen wieder trocknen 😉

  5. 3. Juni 2009 19:46

    lieber hamlet, gehts dir gut? ich lese dich gar nicht mehr bei mir?

    • 3. Juni 2009 20:01

      Danke für’s Nachfragen 🙂

      Hm..gut…im Moment eher nicht so…weiß auch nicht..irgendwie setzt grad wieder so eine Zum-Nachdenken-Zurückzieh-Phase ein.
      Muss mein Leben ordnen und mich irgendwie in meiner Welt wieder zurechtfinden…da schließ ich gern mal die Tür von Innen zu…

      • 3. Juni 2009 22:03

        dachte ichs mir doch dass irgendwas nicht so ganz im lot ist. ich hoffe jedenfalls, dass du bald wieder alles geordnet hast und dich wieder besser fühlst. ich vermisse dich in meinem blog.

      • 3. Juni 2009 22:11

        Ich danke dir.
        Es tut wirklich gut zu lesen, dass du dir Gedanken machst…zu deuten weißt, dass irgendwas mit mir nicht stimmt…sowas merken nichteinmal Menschen, denen ich es offen erzähle.
        Ich werd aber sicher bald wieder in deinen Blog zurückkehren… ich denke nur, dass die Qualität, die hinter deinen Veröffentlichungen steckt, nicht die halbherzige Behandlung verdient. Wenn ich nicht hunderprozentig hinter dem stehe, oder das Gelesene/Gesehene wahrnehmen kann, dann schreibe ich lieber nichts.

        Nochmal Danke für deine Anfrage. Tut im Moment wirklich gut.

      • 4. Juni 2009 09:18

        ach lieber hamlet, natürlich fällt es mir auf wenn plötzlich keine kommentare mehr von dir kommen und auch kaum neue beiträge in deinem blog. du bist mir ja als gast in meinem kleinen filmchen sehr lieb geworden und ich vermisse deine kommentare. denn kommentare wie du sie geschrieben hast sind der grund, dass ich auch nach über einem jahr noch begeistert und mehr denn je veröffentliche.

        wenn du also ein offenes ohr – oder im bezug auf das medium wohl eher offene augen – benötigst dann kannst du dich jederzeit an mich wenden. ansonsten mach dir keinen stress, verschwinde nur nicht ganz und komm beizeiten wieder. ich vergess dich schon nicht (=

      • 5. Juni 2009 09:38

        Danke, das hör ich gern. Ich bin ja auch sehr gerne Statist in deinem Film 🙂
        Und das Kommentieren bei dir fiel mir nie schwer…Ich bin bald wieder da zum Anspornen, weiterzumachen…:)

        Danke für das Angebot. Ich behalte es im Hinterkopf.
        Mich kann man doch gar nicht vergessen :-p

      • 5. Juni 2009 09:49

        das ist schön (= denn was wäre der episodenfilme ohne seine statisten und komparsen? eine leere sache wäre das. also ich hoffe, du bist wirklich bald wieder dabei (=

        natürlich kann man das nicht. und wie gesagt, angebot steht. und nun husch husch, sammle dich und sei wieder da ^^

  6. salzwasser permalink
    3. Juni 2009 21:48

    Ich weiß ja jetzt zwar nicht, ob meine Kommentare hier noch erwünscht sind 😀 , aber egal.

    Ich find die Idee sehr gelungen. Das bisher kreativste Gedicht von dir. Hat was eigendynamisches. Falls ich anmerken darf: Vielleicht solltest du öfter in diese Richtung arbeiten, es bringt dich auf andere Gedanken?

    • 3. Juni 2009 21:56

      Klar sind deine Kommentare noch erwünscht…warum sollten sie es nicht?!

      Danke für das Kompliment…aber die Gedanken hinter diesem Gedicht sind die gleichen…die Ausdrucksform ist nur eine andere.
      Diese Lautmalerei macht es mir nur einfacher, Dinge auszudrücken, wenn ich eigentlich gar nicht schreiben will/kann.

  7. 6. Juni 2009 16:26

    immer wenn ich das sehe hab ich ein lied im ohr, das meine oma mir als kind immer vorgesungen hat und das wir oft gemeinsam gesungen haben… regentropfen / die an dein fenster klopfen / das merke dir / sie sind ein gruß von mir! sonnenstrahlen / die in dein fenster fallen / das merke dir / sie sind ein kuss von mir!

    • 6. Juni 2009 21:08

      Das Lied ist schön. Kannte ich bisher noch gar nicht.
      Heute würde ich dann viele Küsse bekommen…aber sie wären sehr feucht*g*

      • 7. Juni 2009 11:09

        na man lernt nie aus =D
        bei uns hats gestern ziemlich geregnet zeitweise. aber mit küssen wars auch nicht so weit her ^^

      • 7. Juni 2009 11:16

        hier ist übrigens der link zum lied wenn dus dir anhören magst (=

      • 7. Juni 2009 11:29

        Ui…Max Raabe hat das vertont? sehr schön, ich mag den wirklich gern.

        Danke für den Link:-)

      • 7. Juni 2009 15:19

        ach küssen, das verlernt man nicht! aber so lange? das ist aber nicht schön.

        ja, also ich hab keine ahnung wer das ursprünglich mal geschrieben hat, ist eines dieser uralten lieder die die genereation meiner großeltern beim wandern halt so gesungen hat und so. aber ich finde, der max raabe macht das schon ganz gut.

        hübscher neuer ava übrigens (=

      • 7. Juni 2009 19:32

        Tja…ich wäre ein guter Mönch…enthaltsam leben kann ich 😉

        Schon schade, dass dieses Wanderliedersingen ausstirbt. Deswegen höre ich ab und zu mal gerne den Raabe und die Comedian Harmonists. Das sind so wunderbar stimmungsvolle Lieder.

        Hehe..Danke…ich dachte, ich wechsel auch mal wieder 🙂

      • 9. Juni 2009 17:41

        ach, tatsächlich? ich fühl mich nicht wohl in der enthaltsamkeit. ich bin ein nähe-mensch.

        ja, das finde ich auch. ich erinnere mich noch gut wie lustig es immer war wenn wir mit der schule auf wandertagen waren und dann gemeinsam gesungen haben. das hat wirklich spaß gemacht. heute würden wir a) nicht mehr gemeinsam wandern gehen und b) schon gar nicht dabei singen.

      • 9. Juni 2009 18:46

        Ich sagte auch nicht, dass ich mich wohl fühle 😉
        Aber ich versuche es zu verdrängen.

        Ja, stimmt…das haben wir auch immer gemacht….Wanderlieder singen sollte wieder auf den Lehrplan. 🙂

      • 16. Juni 2009 11:10

        am lehrplan ist das wohl. aber wir haben alle mit 16 musik abgewählt und uns für bildnerische erziehung entschieden. und ich frage mich immer und immer wieder: warum darf ich nur eines der beiden wählen, werde aber bis zum schluss mit chemie, physik, bio und mathe gequält???

        verdrängen war noch nie die beste lösung. das kommt doch alles wieder. sprachs und schob die gedanken weg.

      • 16. Juni 2009 11:50

        Das hab ich mich auch schonmal gefragt. Naturwissenschaften werden irgendwie viel wichtiger genommen, als Geisteswissenschaften. Mich hat das auch immer genervt, denn Naturwissenschaften liegen mir einfach nicht 😉

        Das hast du schön gesagt 🙂

      • 16. Juni 2009 14:14

        ja genauso gehts mir auch. ich hab einfach kein faible für naturwissenschaften – ich mag sie einfach nicht. und in der sogenannten ‚allgemeinbildung‘ werden sie aber für viel wichtiger gehalten als die geisteswissenschaften. schule hätte mir viel mehr spaß gemacht, wenn das andersrum gewesen wäre. tja.

        danke (=

      • 16. Juni 2009 14:57

        Ich hätte auch nichts anderes erwartet, als dass wir uns da mal wieder gleichen 😉
        Das Problem unserer profitorientierten Gesellschaft. Was auch immer wieder an Unis sichtbar wird, an denen das Geld vorrangig an naturwissenschaftliche Fakultäten verteilt wird. Naturwissenschaften sind einfach profitabler…sprich sie bringen durch mehr Wissen, mehr Geld und Erfolg. Das rein geistige bringt ja meist nur das Individuum voran, nützt aber der Gesellschaft, also der Wirtschaft und dem Staat wenig.

        bitte 🙂

      • 16. Juni 2009 15:19

        langsam wirds unheimlich (;

        naja, naturwissenschaften weiß ich gar nicht so, bei uns sind das eher die wirtschaftswissenschaften in die unmengen an geld gepulvert wird. dann die natur und technik und die geisteswissenschaft ist irgendwo halt auch ein notwendiges übel, dafür überrannt ohne ende. ärgerlich, unerfreulich, aber was soll man tun.

      • 16. Juni 2009 17:39

        Japp…so’n bisschen;)

        Ne eigene Uni…oder besser noch: Einen eigenen Staat gründen…hm…oder wir suchen uns besser gleich n neuen Planeten und fangen die ganze Evolutionsgeschichte nochmal neu an*g*

      • 17. Juni 2009 09:09

        hahaha du meinst hamlet und paleica als adam und eva??

      • 17. Juni 2009 11:41

        Das ist nun echt unheimlich, dass du das assoziierst…denn ich wollte zuerst genau das schreiben, fand es dann aber doch zu \“anstößig\“ 😉

      • 7. Juni 2009 11:17

        Küssen…wie geht das nochmal?
        Is lange her…

  8. giocanda permalink
    9. Juni 2009 15:27

    Dein Gedicht ist schön,
    beeindruckend,
    stimmungsvoll

  9. 16. Juni 2009 00:01

    Kann mich den Vorrednerinnen und -rednern nur anschließen: Als Typograf gefallen mir Form und Inhalt sehr! Weiter so …

    • 16. Juni 2009 00:10

      Freut mich sehr, dass dir dieses Gedicht gefällt. Auch wenn ich mit begrenzter Typografie nicht die Form hinbekam, die ich eigentlich wollte.
      Ich werde mich bemühen 🙂

      • 16. Juni 2009 00:22

        Das ist mit einer Blog-Software auch so gut wie unmöglich, dafür braucht man schon andere Programme, aber gerade deswegen ja mein Lob.

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