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Piano.

20. Mai 2009

So sanft
wie ein Falter
den Grashalm berührt,


So still
wie der Wind
das Korn bewegt,


So süß
wie der Honig
meine Lippen berührt,


So seicht
wie die Luft
die Sinne verführt,


So sinnlich
wie die Sonne
die vor mir versinkt,


So schön…
wie diese Melodie
mein Herz beschwingt!


HD
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21 Kommentare leave one →
  1. 20. Mai 2009 23:37

    +träum+ ein tolles versmaß. die reime/nicht reime sind nicht ganz perfekt. aber von der tonalität gefällt es mir wieder einmal ausgesprochen gut!

  2. 20. Mai 2009 23:59

    Danke 🙂
    Stimmt, sie sind nicht perfekt…das wurmt mich an diesem Gedicht…es holpert….ich werde sicher noch mehr daran feilen.
    Aber gut, dass es dir trotzdem gefällt 🙂

    • 21. Mai 2009 08:36

      naja, mir sind die reime erst beim zweiten mal lesen aufgefallen. aber das hat für mich der stimmung keinen abbruch getan.

      • 21. Mai 2009 11:43

        das ist gut..und mehrmals lesen schadet ja auch nicht 🙂
        ich hab jetzt noch einen Reim geändert….

      • 21. Mai 2009 14:00

        hast du recht, manchmal kriegt man gewisse dinge auch nur durch mehrmaliges lesen mit. das offensichtliche ist oft eh nicht so das wahre…

      • 21. Mai 2009 14:10

        Richtig…wie mein Lyrik-Prof mal meinte: erstes mal lesen, nur den Klang erschließen, dann nochmal und auf die Worte und die Aussage achten, dann ein drittes Mal, um alles in Zusammenhang zu bringen…und dann mit der Analyse anfangen.

      • 21. Mai 2009 14:42

        war ein kluger mann, der prof. das klingt recht sinnvoll =D

      • 21. Mai 2009 14:45

        Ohja…das war er…einer der besten Profs, die ich kenne.
        Ein strenger, hagerer Mann…hatte feste Ansichten…ein wenig erinnerte er mich an Ranicki…
        Bei ihm hab ich viel gelernt…vor allem die Liebe zur Lyrik.

      • 25. Mai 2009 10:21

        oh wie schön!
        ich habe leider im großen und ganzen nicht soviel bezug dazu. es gefällt mir schon, aber ich habe nie wirklich gelernt damit umzugehen.
        dafür hat mir mein deutsch-prof die notwendigkeit und freude von und an diskussionen und am argumentieren nahgebracht.

  3. salzwasser permalink
    21. Mai 2009 16:41

    Dieses Gedicht ist ein Tanz. Zwar noch kein professionelles Piorettendrehen, aber ein leidenschaftliches Verschmelzen mit der Musik 😉

    • 21. Mai 2009 17:44

      Danke 🙂
      Ich hoffe, ich bieg dieses Gedicht mit der Zeit noch zum Schwanensee 🙂

  4. salzwasser permalink
    22. Mai 2009 19:31

    Übrigens – der Hundi auf deinem Headerbild – ist das deiner, so oft erwähnter? 🙂
    Dann knuddel ich ihn mal ganz herzlich. Süßes Wauzi.

    • 22. Mai 2009 20:04

      Ja, genau…das ist mein bester! 🙂
      werd ich machen, sobald ich wieder das Glück haben sollte, ihn zu sehen und zu knuddeln 😦

  5. 22. Mai 2009 20:12

    Wunderschön, mir fehlen gerade ein bisschen die Worte, aber es ist einfach nur wunderschön!!
    „So sanft wie ein Falter den Grashalm berührt, so still wie der Wind das Korn bewegt“…ein Traum von einem Tanz im Mittsommernachtsmond (bzw. Abenddämmerung) *seufz*

    • 22. Mai 2009 20:29

      Ich danke dir 🙂 *rotwerd*

      Eines der Gedichte, von denen ich weiß, es hat Potential, aber der Perfektionist in mir wird sicher noch lange daran feilen 🙂

      Aber dein Kompliment macht Mut 🙂

      • 22. Mai 2009 21:09

        Ehrlich gesagt habe ich an deinem Gedicht nichts auzusetzen…ich bin keine Formperfektionistin und ich finde es fließt trotz den kleinen Unebenheiten, eben mehr wie ein kleiner Wiesenbach 😉 Mir geht es bei Lyrik in erster Linie um die Stimmung und die fängst du wunderbar ein und fasst sie in Worte. Die Reime sind ja ohnehin eher nebensächlich und die Sprachmelodie hast du auf jeden Fall!! 🙂

      • 22. Mai 2009 23:02

        Danke 😀
        Das füttert das Schreiber-Ego ungemein 🙂

        Es war auch eines dieser Gedichte, dass ich in einer Songlänge runtergeschrieben hab…die berühmten fünf Minuten, in denen alles raus muss…im Nachhinein fängt man diese Stimmung auch nie wieder so ein.

  6. giocanda permalink
    23. Mai 2009 15:39

    wunderbare Wortwahl, lieber Hamlet. Daraus ließe sich etwas machen 😉
    Aber Du sagst ja selbst:

    … Eines der Gedichte, von denen ich weiß, es hat Potential, aber der Perfektionist in mir wird sicher noch lange daran feilen – eine schöne Herausforderung.

    Ich weiß, Du kannst es viel besser.

    Ich spiele mit den Worten oft sehr lange, bis alles hunderprozentig sitzt und manchmal dauert es echt lange, bis ich zufrieden bin.
    Nimm mir meine Offenheit nicht übel. Sie ist in Freundlichkeit gehüllt.

    • 23. Mai 2009 16:11

      Seh ich ja genauso…da nehm ich dir nix übel…für mich hat es eher einen Entwurf-Charakter…
      Das Gedicht braucht vor allem mehr Masse…die Wortwahl wird noch hier und da geändert…aber es ist auch so oder so viel zu kurz

  7. 25. Mai 2009 21:54

    Mensch, mein lieber, junger Freund – Du bist tatsächlich ein Poet. Versmaß hin und auch wieder her, der unterschwellige Gesang Deiner Worte allein reicht mir schon für die Erkenntnis, dass dort noch GROßES schlummert! Mein aufrichtiges Kompliment für diese Worte …

    • 26. Mai 2009 00:16

      Vielen Dank!!! 🙂
      Das brauch ich im Moment…denn derzeit hab ich einen kleinen Writer’s Block…

      Danke für das große Kompliment.

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