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Alltraum

19. Mai 2009

wie ein Astronaut

schwebe ich

durch

diese nächtliche enge

umgeben von glühenden sternen

fühle die angst

vor porösen stellen

in meinem schutzanzug.

atme bewusst,

langsam

einsam…

weltenlos.

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21 Kommentare leave one →
  1. 19. Mai 2009 21:44

    Nun, hier muss ich ja auch nicht (mehr) kommentieren; hier kommentieren ja genug andere … Wesen 😛

    • 19. Mai 2009 21:56

      „Kannst du nichts Gutes sagen, so sage lieber gar nichts.“ ?
      😉

  2. 19. Mai 2009 22:06

    Heiß mich nicht reden, heiß mich schweigen! 🙂

    Doch Deine Zeilen haben wieder diese (schöne) Melancholie … das wollte ich dann doch noch sagen!

    • 19. Mai 2009 22:09

      Na…geht doch 🙂

      Danke für das Kompliment…Melancholia ist nunmal eine meiner liebsten Musen 🙂

  3. louuberry permalink
    20. Mai 2009 03:15

    Wow, das gefällt mir richtig gut.
    Besonders „fühle die angst / vor porösen stellen / in meinem schutzanzug.“. Einfach schön, melancholisch aber vorallem.. sensibel?
    Jedenfalls für mich… vielleicht auch nur, weil ich so ein Weichei bin. 😉

    • 20. Mai 2009 09:04

      Danke 🙂
      Die 3 Zeilen sind auch die Hauptemotion im Gedicht.
      Sensibel…japp…ich bin eben auch ein Weichei 😉

  4. 20. Mai 2009 08:59

    irgendwie beklemmend und dunkel, aber ruhig.

    • 20. Mai 2009 09:07

      Dann konntest du die Stimmung gut rauslesen. Also scheint es mir gelungen zu sein 🙂

  5. 20. Mai 2009 10:11

    ja, das ist es (=

  6. giocanda permalink
    20. Mai 2009 10:34

    was für Dich ein Alltraum, ist für viele ein Alptraum. Was heißt hier Melancholia?
    Ich nenne es Tiefe 🙂
    Der freie Geist lässt sich nicht einzwängen und zwängt andere nicht ein.

    Frei
    schaust du
    auf scheinbare Realität
    nichts kann dich verwirren
    Leben

    • 20. Mai 2009 13:28

      Deswegen das Wortspiel im Titel 🙂
      Tiefe…Ja, Gedankentiefe.

      Womit wir wieder beim Freiheitsthema wären:)

      Schönes Zeilen-Wortspiel „frei leben“

  7. 20. Mai 2009 13:50

    ja, das freiheitsthema ist momentan offensichtlich allgegenwärtig =D

  8. 20. Mai 2009 16:19

    Hehe…sieht ganz danach aus…liegt sicher an der Sonne…;)

  9. 20. Mai 2009 19:00

    kann natürlich sein. und sari hat mit dem p52 ihr schärflein dazu beigetragen – wenn sich 400 blogs mit dem thema freiheit beschäftigen dann ist das schon einiges in diesem community-raum. das steckt dann auch leute an, die da jetz nicht grad mitmachen ^^

    • 20. Mai 2009 20:18

      Das ist wohl wahr…nur trotzdem kommt man auch zu keinem wirklichen Ergebnis 🙂

      • 21. Mai 2009 08:38

        was auch logisch ist bei fragen, auf die es keine antwort gibt (= hatte das thema sogar mit einem freund vorgestern. wieder eine ganz andere sichtweise. war auch interessant.

      • 21. Mai 2009 11:46

        stimmt, es ist eigentlich eine perfekte grundlage für diskussionen, bei denen man kein ende und keine antwort finden will 🙂

  10. 21. Mai 2009 13:59

    will und kann (= und stundenlang sinnieren, debatieren. schön, hehe

    • 21. Mai 2009 14:09

      Hehe…stimmt…man brauch doch regelmäßig seine Portion Diskussion:)

  11. 24. Mai 2009 13:57

    Dein Alltraum zeigt von Enge in der Weite.
    Du befindest Dich in der weitesten Weite, die der Mensch sich denken kann
    und kannst die Weite nur ertragen in einer Enge, die Dir Dein Menschsein aufzwingt.
    Deine sparsamen Worte sprechen eine Sprache, in die ich mich gut hineinversetzen kann. Ich kann hier empfinden und nur so ist Lyrik gut.

    • 24. Mai 2009 18:41

      Danke!
      Ein sehr schönes Kompliment an meine kleine Dichtung. Vor allem, weil die Interpretation sehr nah an meine Intention herankommt.

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