Skip to content

Utopia

17. Mai 2009

Ich will einfach nur ankommen,

an dem Ort

in dem Tränen fließen

vor Glück…

an dem Ort

in dem Herzen

ruhig schlagen…

an dem Ort

in dem mein Dasein

lebenswert erscheint…

an dem Ort

in dem Lippen

nur lächeln können…

an dem Ort

in dem die Sonne

nicht mehr brennt…

an dem Ort

in dem der Wind

angenehm weht…

an dem Ort

in dem meine Seele

vor Freude tanzt…

an dem Ort

in dem Träume

erfüllt erwachen…

an dem Ort

in dem die Liebe

nicht länger schmerzt…

an dem Ort

in dem das Leben

wertvoll bleibt…

Ich will endlich ankommen!

Advertisements
43 Kommentare leave one →
  1. intothecircus permalink
    17. Mai 2009 01:34

    das ist voll schön! zumal wir gerade in philo das buch lesen und es ist echt genial! danke für den post

  2. 17. Mai 2009 11:11

    nimm mich mit! das möchte ich auch. ich war schonmal da, ein paar monate lang. aber irgendwie wurde ich da unsanft wieder weggerissen und seither irre ich umher und suche neuerdings nach dem eingang. allerdings frage ich mich, ob es möglich ist, ein zweites mal anzukommen…

    • 17. Mai 2009 13:13

      Mir geht’s genauso…ich war auch schonmal dort…und seither lebe ich mit der Sehnsucht danach.
      Aber ich glaube fest daran dass man mehr als einmal dort ankommen kann

      • 19. Mai 2009 18:53

        ja, so ist es. in meinem zimmer hängen fotos von mir von damals und jedes mal beim aufwachen denke ich mir: das war also eine glückliche paleica-ausgabe. tja… irgendwann kommt sowas wieder. wir streben danach, dass das ein dauerzustand ist. kanns aber wahrscheinlich gar nicht sein, so gern wir das hätten…

      • 19. Mai 2009 19:04

        Richtig…ich sage und merke auch immer wieder, dass ich mit ständiger Glückseligkeit nicht klar komme…Wieder einmal das YinYan-Prinzip…

      • 27. Mai 2009 21:45

        ich komme übrigens auch nicht mit ständiger Glückseligkeit klar, fast als ob zwischendrin den Seelenschmerz bräuchte, damit ich mich selbst wieder spüre 😉 (aber ich bin nicht aus der SM-Szene *g*)

      • 27. Mai 2009 22:12

        Hehe..hätte ich auch nicht gedacht.

        Ich habe zwar Freunde und Bekannte, die sich offen zum SM bekennen und von denen ich auch so manche Details und Erfahrungen mitbekommen habe…
        Aber ich bin eher der emotionale Masochist…Ich schöpfe, im Gegensatz zu vielen anderen Menschen, Kraft und Regeneration aus den schlechten Ereignissen, Gedanken…der „Schattenseite“ des Lebens…im mag den Schatten..außerdem…ohne Sonne gibt es keinen Schatten…

  3. 17. Mai 2009 11:26

    Mein lieber „Hamlet“, diese Zeilen lassen den Herrn Geheimrat lächeln 🙂 Du wirst dort ankommen, genauso wie paleica. Denn dieser Ort ist überall – es braucht nur den, bzw. die richtige(n) Türöffner(in). Auch wenn man (frau auch) an so manchen Türsteher zunächst zu verzweifeln scheint …

    • 17. Mai 2009 13:15

      Freut mich, dass meine Worte Lächeln hervorrufen können.
      dann hoffe ich mal, dass ich (und paleica) diese/n Türöffner/in bald finden 🙂

      • 19. Mai 2009 18:54

        ja, das hoffe ich auch. für mich sind diese türöffner meistens menschen. das ist eigentlich gar nicht gut.

      • 19. Mai 2009 19:05

        Stimmt…Menschen sind sehr wechselhaft und eben nicht immer verlässlich.

      • 19. Mai 2009 20:20

        nein. menschen verschwinden. das erinnert mich wieder an die aussage mit den ‚lebenszimmern‘. sie kommen und gehen. wenn sie für unser glück veranwortlich sind, dann nehmen sie es auch mit wenn sie gehen. dazu gibts eine schöne passage von til schweiger in keinohrhasen, wo er drüber philosophiert, dass er frauen nicht glücklich MACHEN kann. dass das nur klappt, wenn sie glücklich SIND, weil er diese verantwortung nicht übernehmen kann. und das glaube ich stimmt zeimlich schwer. aber wir menschen neigen dazu, die verantwortung für unser glück an andere zu übergeben.

      • 19. Mai 2009 20:32

        Gut zusammengefasst.
        An die Szene erinnere ich mich auch noch. Leider fühlen sich die meisten Menschen damit überfordert, andere glücklich zu machen.
        Dabei kann es so einfach sein…es ist ja nicht die Quantität an Glücksgeschenken…es ist die Qualität…die kleinen Gesten zur richtigen Zeit.
        Wenn die Menschen einfach mehr sie selbst wären und weniger versuchen würden, ihre Rollen zu spielen, zu beeindrucken, bewundert zu werden, nach den Sternen zu streben, statt auf dem Boden zu bleiben….es könnte so einfach sein…

      • 28. Mai 2009 16:10

        ja, das stimmt allerdings. ein bisschen mehr kommunizieren, ehrlich sein. aber das sollte halt schon bei sich selber anfangen und das ist wohl immer schwierig…

      • 28. Mai 2009 16:12

        Leider wahr…

  4. louuberry permalink
    17. Mai 2009 16:35

    Ich erlaube mir mal, Geheimrat zu widersprechen.

    Der beste Türöffner ist man wohl doch man selber. Es gab schon Menschen, die haben zusammen mit hervorragenden Türöffnern gelebt und ihr Gkück nicht leben können. Andersrum kann man auch ohne Türöffner Türen öffnen, man muss nur wollen.

    • 17. Mai 2009 17:00

      Auch dem Herrn Geheimrat darf widersprochen werden 😉
      Da hast du Recht…man muss das Türenöffnen zulassen. Und man selbst ist zum größten Teil selbst verantwortlich, aber gewisse Türen kann auch nicht alleine öffnen.

  5. 17. Mai 2009 23:56

    Wiedermal ein wunderschönes Gedicht! Aber ich muss mich dem Geheimrat anschließen, man kann jeden Ort zu einem solchen machen. Doch anderseits glaube ich auch, dass man selbst der eizige ist, der diese „Tür“ öffnen kann. Die anderen können einem nur den Schlüssel reichen, aufsperren muss man letztendlich selbst.
    Irgendwann wirst du ihn finden diesen Ort, und ich wünsche dir von Herzen, dass du im richtigen Moment die Sugen offen hast 😉

    • 18. Mai 2009 17:53

      Danke 🙂
      Das hast du gut beschrieben….Aufschließen kann ich schon allein…und Schuhe bin auch*g*
      Danke auch für die Herzenswünsche….im Grunde sind wir ja alle Optimisten im Herzen.:)

  6. salzwasser permalink
    18. Mai 2009 12:16

    Warum wollt ihr denn alle ankommen? Ich möchte nicht ankommen und ich glaube auch nicht, dass das der Sinn sein kann. Lieber reise und wachse ich immer weiter, stürze mich in Abenteuer, segele über Sieben Weltmeere und rette die Welt 😉 … ankommen kann ich dann bitteschön mit 80. Das wär fein.

    Trotzdem natürlich schönes Gedicht 🙂

    • 18. Mai 2009 18:03

      Gemeint ist ein inneres Ankommen. Das ständige Umherwandern praktiziere ich seit ich 18 bin…und in den letzten Jahren besonders leidenschaftlich*g*
      Dagegen hab ich ja nichts 😉
      Die Welt retten…du würdest dich sicher wohl fühlen in meiner neuen WG 🙂

      Danke für die Blumen 🙂

  7. giocanda permalink
    18. Mai 2009 21:23

    Der Titel ist so passend. und doch! Du kennst diese Sekunden, Augenblicke, wo Friede ist und leises Glück.
    Liegt Utopia dazwischen? Zwischen den Worten, Zwischen den Begegnungen zwischen allem und wir haben nur noch nicht gelernt es zu spüren, es anzunehmen, obwohl wir um es wissen.

    Ich freue mich, Dich kennen zu lernen und danke für Deinen Besuch bei mir.
    giocanda

    • 19. Mai 2009 18:39

      Danke für den Kommentar.
      Utopia hat diese Augenblicke zu Stunden und Tagen gemacht…und immer wenn ich diese Momente fühle, lebe ich dort.

      Ich freue mich auch, werde sicher öfter zu Besuch kommen 🙂

  8. 18. Mai 2009 23:32

    Wie konnte es so ein (vermutlich sehr junges) Küken wagen, mir zu widersprechen? *Die Jugend von heute*

    Ich gebe zu bedenken, dass man zwar selbst durch die Tür gehen muss. Aber aufschließen muss man sie sich lassen …

    Denn könnte man/frau sie selber aufschließen, wäre es (zu) leicht!

    • 19. Mai 2009 00:23

      Das kommt ganz darauf an, was man jetzt als den schwierigen Akt betrachtet. Ich setze „Schlüssel reichen“ mit „Tür aufhalten“ gleich und „aufsperren“ mit „durchgehen“…also es kommt aufs gleiche raus. Ich sehe es so, dass man den Schlüssel zu einer Tür bekommt und dann die Wahl hat aufzusperren und den Weg einzuschlagen, aufmachen kann ich die Tür selbst, ich brauche nur einen Anstoß dazu. Ich denke aber, dass wir eigentlich das gleiche meinen und nur die Vergleiche ein winziges bisschen unterschiedlich wählen 😉

      Liebe Julia, ich hab bei dem Text auch an ein Inneres Ankommen gedacht, von stehen bleiben spreche ich gar nicht, ich will mich ja schließlich auch ständig weiterentwickeln. Es ist einfach ein innerer Zustand, der einem sagt, dass so alles seine Richtigkeit hat, dass man auf dem richtigen Weg ist…hmm, ich glaube irgendwie schweife ich ab, ich bin müde und sollte für heute besser meine Klappe halten, da kommt nix bei raus 😉

      • 19. Mai 2009 18:43

        Da bin ich deiner Meinung…wir scheinen aneinander vorbei zu „metaphieren“*g*

        Achja…johanna versteht mich….dem ist nichts hinzuzufügen.
        (ich bin ja auch im Dauerdämmerzustand…seit Monaten liegt meine durchschnittliche Schlafzeit bei 4-5 Stunden..liegt wohl daran)
        😉

    • 19. Mai 2009 18:40

      Ich denke, es kommt immer auf das an, was sich hinter der Tür verbirgt und wie gut sie verschlossen ist.
      Manchmal geht’s allein, manchmal braucht man einen Öffner 🙂

  9. giocanda permalink
    19. Mai 2009 11:20

    Lieber Herr Geheimrat, Türöffner, die unauffällig Türen öffnen, die lob ich mir. 😉
    Da gibt es doch Junge, die wollen es unbedingt mit einem Dietrich versuchen.
    Sie lieben die Anstrengung. Es ist ihre Wahl.

  10. 27. Mai 2009 19:34

    wow… darf ich das mitnehmen in meinen Blog (und natürlich verlinken?)

    • 27. Mai 2009 19:51

      Klar…darfst du sehr gerne machen 🙂
      Freut mich, dass dir meine Gedichte gefallen 🙂

      • 27. Mai 2009 19:58

        dankeschön! Schon online!

      • 27. Mai 2009 20:01

        Immer wieder gern 🙂

        Hab’s grad gelesen…mein erster Pingback 🙂

  11. sherezade permalink
    27. Mai 2009 20:49

    schön geschrieben, wenn man nun noch die grammatik richtet..

    ankommen, an dem ort ..

    nicht ankommen an den ort ..

    • 27. Mai 2009 20:59

      Aua…das tat weh.
      Man…is mir das peinlich…ich sollte sowas wissen..
      Das wird sofort korrigiert…am besten auch bei Moosi 😉

      Danke für den Hinweis

  12. 27. Mai 2009 21:03

    ich bin nicht sicher und glauben heißt, nix wissen: ich denke, daß hier in diesem Fall beides geht: ankommen an den Ort und ankommen an dem Ort…

    • 27. Mai 2009 21:13

      Hm…nachdem ich nochmal drüber nachgedacht hab, muss ich sherezade zustimmen…*peinlich peinlich*
      „an“ fordert den Dativ…aber im alltäglichen Sprachgebrauch sagen die meisten(wie auch ich) „den“…
      Also..nun ist es geändert…bei mir zumindest…nun muss es noch bei dir geändert werden 🙂

      • 27. Mai 2009 21:19

        your wish is my command – ausnahmsweise, nicht generell *g*

        Ich ändere es ab, aber so 100% überzeugt davon bin ich nicht… 😉

      • 27. Mai 2009 21:22

        Danke 🙂
        51% reichen mir auch :-p
        Wenn ich es mir vorsage bin ich sehr überzeugt davon…

Trackbacks

  1. Utopia

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: