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Guten Morgen, BVG!

11. Mai 2009

Es gibt Tage, an denen weißt du schon im morgendlichen Dämmerzustand, dass du besser liegen bleiben solltest.
Du drehst und wendest dich, die Schlummerfunktion des Weckers wiederholt sich zum fünften Mal.
Der Kopf sagt: „Steh auf! Die Zeit wird knapp.“
Der Körper sagt: „Och nöööh! Nur noch 10 min.“
Der Bauch sagt: „Bleib lieber liegen, ich hab da grad kein gutes Gefühl bei.“

Nur wer traut morgens schon seinem Magen, der doch um diese Zeit eh immer vor sich hin grummelt.
Also siegt die Vernunft und du schleifst deinen müden Leib ins Bad, erledigst das übliche Morgenprogramm im Express-Modus, denn das ganze Abwägen auf dem warmen, weichen Kopfkissen hat Zeit gekostet.

Nach 10 min torkelst du schlaftrunken zur Bahn. Dass du aussiehst, wie nach 3 Tagen Open-Air, auf denen du jedes einzelne Konzert gesehen und auch die Nachtlesungen bis 5 Uhr morgens mitgemacht hast, interessiert eigentlich nur die frisch rasierten Anzugträger, die schon um fünf Uhr morgens grinsend die Bettdecke wegstoßen. (Klar, die wissen ja auch, dass sie mit ihrem Anzug, dem dazugehörigen Grinsen und Geschwafel heute dreißig Euro in der Stunde verdienen..du brauchst dafür zwei bis drei Tage)

Also setzt du dich, versunken in belletristische S-Bahn-Lektüre, nichts ahnend in die Bahn, die ungewöhnlich leer erscheint. Sie ist so leer, weil du einfach nur zu spät dran bist und der alltägliche Berliner Berufsverkehr mit der letzten Bahn, die du um zwei Minuten verpasst hast und deswegen schon ein Kapitel am Gleis wartend lesen konntest, verschwand.
Dein Sitznachbar sollte für zwei Personen zahlen und du verspürst das dringende Verlangen, ihm beim nächsten Treffen ein Deo und eine Packung Minzkaugummis zu schenken. Der Typ vor dir scheint zu dicke Eier und vor allem zu lange Oberschenkel zu besitzen, aber die Glatze auf seinem Kopf verrät dir, dass du ihm das besser nicht sagen solltest. Vor allem nicht morgens. Vor allem nicht Montag morgens. Eigentlich solltest du das generell lassen…

Halb im Gang und bis zum Anschlag an die Rückenlehne zurückgepresst sitzt du nun da und versuchst dich, trotz Kindergeplärre und sinnlosen Small-Talk-Gesprächen fünfzehnjähriger Sido-Fans, wenigstens auf dein Buch zu konzentrieren.
Und genau in der Minute, in der du gerade wieder vom sinnlosen Überfliegen der Buchstaben zum Abtauchen in die Geschichte driftest, hört man hektisches Getrampel und die Worte, bei denen selbst Monatsticket-Abonenten zusammenzucken: „Faaaahrscheine, bitte!“
Das Bitte kannst du dir sparen, denn die Höflichkeit nimmt euch selbst nach dieser Höflichkeitsfloskel niemand ab.

Selbstsicher kramst du in deiner Tasche nach der Brieftasche, zückst zum ersten und letzten Mal dein 7-Tage-Ticket und wedelst genervt, aber trotzdem in freundlicher Erwartung eines Gültigkeit-Bestätigt-Nickens, mit deiner Fahrkarte Richtung Kontrolleur.
Der Blick lässt einen aber noch hoffnungsvoller das Nicken erwarten. Diesen Blick kennst du.
Diesen „Ähem, Sie haben da was im Bart hängen, Chef“-Blick.
Dann kommt die Frage, die überflüssiger ist als Bio-Beutel-Tee zu trinken:
„Haben Sie vielleicht noch eine andere Fahrkarte?“

*räusper*
„Ja klar, ich ziehe immer vorsorglich noch ein Kurzstreckenticket an jeder dritten Station, obwohl ich vorm Einstieg ein A/B-Ticket gezogen habe und es zu meiner Monatskarte hinter dem Wochenticket stopfte.“
…das denkst du dir, denn vielleicht kann man ja freundlich mit dem Typen reden und ihn davon überzeugen, dass er ein Auge zudrückt, auch wenn man immer noch keinen Schimmer hat, was an diesem 27€ teuren Zettel falsch sein sollte.

„Nein, wieso?“, gibst du kleinlaut zurück.

„Das ist abgelaufen.“

„Was? Das ist ein 7(!)-Tages-Ticket, dass ich um 17 Uhr vor genau 7 Tagen gekauft habe. Also kann ich damit doch auch bis heute 17 Uhr fahren?!“

„Nein.“, schallt es ganz selbstverständlich (für ihn) zurück. „Sie fahren damit den achten Tag.“

Diese Logik leuchtet dir zwar nicht ein, aber nun wird dir bewusst, dass dies ein Ticket der BVG ist. Das größte Nahverkehrsunternehmen Deutschlands, mit Kontrolleuren, die nach Provision vergütet werden. Also im Prinzip so etwas wie Vodafone des Nahverkehrs – unverständliche Formulierungen, undurchsichtige Tarifsysteme und inkompetente Beratung können viel Geld bringen. Entweder mit zweijährigen Telefonverträgen oder eben mit 40 €-Bußgeld für unbewusst schwarz fahrende Kunden.

Nach einer halben Minute Betteln um Verständnis für Missverständnis kommt nur die knappe Antwort: „Klären Sie das mit dem Service-Center.“ („Wenn du’s nicht tust oder an den falschen Sachbearbeiter gerätst, bekomme ich die volle Prämie, weil ICH dich erwischt hab…“)

Er sagt: „Ich komme gleich zurück, um ihre Daten aufzunehmen“, und geht sabbernd und gierend nach der nächsten Schwarzfahrer-Kopfgeldprämie den restlichen Waggon ab.
Und in dem Moment, als du noch überlegst an der nächsten Station auszusteigen und wegzurennen (was schwer sein dürfte, da genu die Tür, die am nächsten zu dir und am weitesten von ihm entfernt liegt, defekt ist), kehrt der Schwarzwildjäger zurück und sagt dir, dass du an der nächsten Station mit aussteigen musst, um die Daten aufzunehmen.
Um laute Gespräche und Stress an diesem Montagmorgen zu vermeiden gehst du mit und denkst dir:
„Na wenigstens hab‘ ich jetzt ’ne gute Ausrede, warum ich zu spät zur Arbeit erscheine.“

———————————————————————————————————–

Tja…das waren die ersten Stunden meines Montags. Er wurde nicht besser, aber ich hab für heute mehr als genug tippen müssen.

Das wird wohl noch ein toller Monat, denn ich hab gestern noch überlegt, wie ich überhaupt das Wochenticket für die nächste Woche bezahlen soll und beschlossen, einfach sparsamer zu essen.
Und am Freitag muss ein Umzug finanziert werden. Gut, ein Vorteil, ich besitze eigentlich nur noch 6 Umzugskisten und keine Möbel, also reicht ein kleineres Auto…

achja…aber nach den letzten Jahren merke ich, wie ich immer gelassener mit der Scheiße, die immer dann passiert, wenn man sie am wenigsten brauchen kann, umgehen muss:

Humor bewahren und Musik hören:

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31 Kommentare leave one →
  1. 11. Mai 2009 20:50

    Schön dass Du wieder etwas schreibst – unabhängig von dem, was Du schreibst 🙂 Ich hätte da als MusiktiP die Boomtown Rats. als Bob Geldorf noch Musik gemacht und nicht nur die Welt gerettet hat 😉
    Solche Tage gibt es – manchmal öfters 🙂 Doch auch Rom ist nicht von der Katze an einem Tag gesäugt worden, oder so …

    • 11. Mai 2009 20:55

      oh man…hatte ich grad viele Flüchtigkeitsfehler korrigieren müssen…

      Ja, mein erstes Video, was ich reinstellen wollte war I hate Mondays…aber ich wollte nicht wirklich Amok laufen, also entschied ich mich für eines meiner derzeitigen Lieblingslieder, die mich einfach nur ablenken…

      Ja, die gibt es…öfters!*g*

  2. 11. Mai 2009 22:52

    I Don´t Like Mondays, bitte 🙂 Aba, Fähler sind nicht wichtig 😉

    • 11. Mai 2009 22:58

      Verzeiht, Herr Geheimrat, ich überspitzte es auf subjektive Weise… Ich meinte den richtigen Tiel und übersetzte es in Neu-Englisch 😉

  3. 11. Mai 2009 23:17

    placebo mag ich auch. solche tage allerdings nicht. ich glaub aber, heut waren besch**** schwingungen in der luft. mir ist schon den ganzen tag zum heulen obwohl die herzsch*** (oh man heut drück ich mich ja gewählt aus. ich hoffe du siehst mir das nach) auch nicht größer ist als sonst…

    • 12. Mai 2009 09:26

      Japp…irgendwie stand wohl wieder ein Planet ungünstig oder so*g*
      Als Krönung des Tages bin ich dann gestern noch von der Treppe des Hochbetts mit voller Wucht auf den Katzenkorb(aus spitzem Bast) geknallt…Offene Wunden können in Kombination mit heißem Wasser und Duschgel echt weh tun*g*
      Aber gut…so hinterlassen diese miesen Tage ihre Spuren*g*

      Herzscheiße…den Song kenn ich auch…der ist schon etwas älter, glaube ich.
      Und das Problem kenne ich auch nur zu gut…auch wenn ich in letzter Zeit mich zum Glück mehr mit der Lebensscheiße auseinandersetze, die es verhindert, dass man sich Herzscheiße zum Problem macht*g*

  4. 11. Mai 2009 23:57

    Na gut dass du das alles so verhältnismäßig locker sehen kannst,solche Tage versauen mir meistensgleich die ganze Woche! Aber es stimmt schon, manchmal sollte man wirklich auf sein Bauchgefühl vertrauen, das denke ich mir allzu oft, es versucht einen doch meistens auf subtile Weise vor vermeidbaren Unannehmlichkeiten zu bewahren…*gg* ein „I don’t like mondays“-shirt hab ich auch, inzwischen gehört der montag aber sogar zu meinen Lieblingstagen 🙂

    @paleica: herzsch***? Du hörst nicht zufällig FM4? *gg*

    • 12. Mai 2009 09:29

      Gewohnheit macht geduldig und nur die Harten kommen in den Garten…somit hat wohl auch meine Landschaftsgärtnerausbildung was gebracht*g*
      Eigentlich verlasse ich mich sehr oft auf mein Bauchgefühl…man muss dem nur vertrauen…
      Aber berufliche Verpflichtungen interessieren sich für die Bauchscheiße nicht*g*

      Lieblingstagen? Du wirst langsam echt unheimlich 😉

      Jetzt haste noch zwei andere Worte mit scheiße gelernt*g*

      • 12. Mai 2009 14:24

        Oh, danke für die Erweiterung meines Wortschatzes 🙂
        Landschaftsärtnerausbildung? Find ich cool 🙂
        Naja, ich hab dieses Jahr ein seeehr bequemes Studentenleben und der Montag ist der chilligste Tag von allen. Außerdem hab ich da mein heiß geliebtes Kendo-Training, eines der einzigen/wenigen Dinge, die mir im Moment wirklich wichtig sind^^So viel zum Montag.

        Ja, die alltäglichen Verpflichtungen interessieren sich weder für Bauchscheiße, noch für Lebensscheiße, geschweige denn für Herzscheiße (ich muss doch mein neues Vokabular anwenden *gg*)
        Aber man wächst ja ständig an den Herausforderungen des Alltags, an solchen Tagen kommt mir dann Karl Valentins Spruch „Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist“ in den Sinn^^
        Ich hoffe heute lief es nicht so schlimm wie es schon war!?

      • 12. Mai 2009 18:15

        Immer wieder gern…schließlich wollt ich mal lehrer werden*g*

        Ja, ich bin staatlich geprüfter (aber nicht mehr praktizierender) Landschaftsgärtner…man erkennt es an meiner Rückenscheiße*g*

        Den Spruch vom Valentin hab ich mir mal direkt in meine Zitatsammlung gestopft…ich hab’s vorhin im Büro gelesen und schlug meiner Kollegin vor, ein Plakat für unser Zimmer draus zu machen*g*

      • 12. Mai 2009 19:48

        Jetzt wirds aber langsam kompliziert, welcher Kommentar worauf antworten soll *gg* Aber ich nehme mal an du sprichts von „Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist“? Oh ja, ein Plakat ist ein gute Idee, kann einem über einen langen, anstrengenden Arbeitstag hinweg helfen^^

        Hmm, Rückenscheiße ist gar nicht gut…ich hab auch immer irgendwelche Körperscheiße (aber meistens bin ich irgendwie selber Schuld…Schwerter und sowas :P)

      • 12. Mai 2009 20:20

        Ja, genau das meinte ich…kompliziert, wenn hier alle durcheinander quatschen*g*
        Ich glaube, das Plakat geb ich echt bald mal in den Druck 😉
        Das -scheißesystem hast du doch schon ganz gut drauf 😉
        Naja..ein Bandscheibenvorfall mit 25 ist ein wenig unprickelnd…aber die tägliche Portion Schmerz hält wach*g*

      • 12. Mai 2009 20:56

        Naja, ich bin ja nicht ganz blöd 😛 und so kompliziert ist das System ja nicht^^
        Bandscheibenvorfall? Oh du armer! Naja, es soll ja Leute geben, die Schmerz brauchen, um zu wissen, dass sie leben (aber ich hoffe zu denen gehörst du nicht!). Ich weiß auch nicht, ich tu mir einfach ständig auf irgendeine blöde Weise selber weh…zum einen weil ich ohnehin immer Gelenkbeschwerden hab und zum anderen, weil ich manchmal ein bisschen zur Selbstüberschätzung neige. Da wären dann natürlich noch etwas gefährliche Hobbies, ich glaube das Hauptproblem ist aber, dass ich einfach furchtbar tolpatschig bin 😀

      • 12. Mai 2009 21:03

        Das mit dem blöd hab ich auch nicht erwartet 😉

        Nee..ich mag Schmerzen eigentlich überhaupt nicht, aber mit manchen lernt man zu leben, wenn man nicht den ganzen Tag mit matschem Kopf durch die Welt rennen will, weil die Schmerztabletten blöde Nebenwirkungen haben*fg*
        die gefährlichen Hobbys würden mich mal interessieren…

      • 12. Mai 2009 22:55

        Naja, eines der nicht ganz ungefährlichen Hobbies ist auf jeden Fall mein Schwertkampf(vor allem weil wir kein Geld für Rüstungen haben und trotzdem mit Eisenschwertern kämpfen…ich hab zur Zeit mal wieder einen angebrochenen Finger)
        Außerdem hab ich ein überaus temperamentvolles, schreckhaftes Pferd, das grundlos wie ein Torpedo losschießt und ich jedesmal wieder froh bin, wenn ich lebend absteige^^
        Und sonst, irgendwelche tollen spontanen Einfälle, wie z.B auf Baumstämmen über Bäche balancieren, wobei hinzugefügt werden muss, dass ich ein außerordentlich talentierter In-den-Bach-Faller bin! Oder über Absperrungen hüpfen wollen und im Sprung fällt mir ein, dass ich das gar nicht kann (soviel zur Selbstüberschätzung*gg*)
        Ja, und dann natürlich auch noch ein paar stink normale Hobbies 😉

        Oh, die Nebenwirkungen kenn ich auch…wenn man dann den ganzen Tag tranceartig durch die Gegend schwebt und alles wirkt wie im Traum…gar kein angenehmes Gefühl „matscher Kopf“ triffts sehr gut 😛

      • 13. Mai 2009 16:03

        Ohja…das erinnert mich an meine BMX-Phase….in der hab ich mich immer gegen Schutzkleidung gewehrt*g*

        Hehe…ja, dieses waghalsige Balancieren, auch wenn man eigentlich weiß, dass man ein Tollpatsch ist….kenn ich nur zu gut…
        Früher auf Arbeit hat sich meine Tollpatschigkeit auch schnell bemerkbar gemacht…mein Chef war nach dem ersten Jahr immer total erstaunt, wenn ich kein neues Pflaster oder einen anderen Wundverband an mir hatte.*g*

      • 12. Mai 2009 16:51

        das stimmt allerdings. die alltäglichen verpflichtungen interessieren sich für gar nix. is aber manchmal auch gut so, sonst suhlt man sich zu sehr in wieauchimmergearteter organscheiße =P (das klingt jetzt irgendwie widerlich).
        karl valentin war super.

      • 12. Mai 2009 18:19

        organscheiße…hm…klingt nach magen-darm-grippe*g*

  5. 12. Mai 2009 00:22

    @ johanna: nö, wieso denn? wird da grad was drüber geredet?

  6. 12. Mai 2009 00:26

    neinnein, da läuft bloß ständig ein Lied in dessen Refrain immer von Herzscheiße gesungen wird, einem Begriff, der mir bis jetzt noch nie untergekommen ist…aber ich hab ja jetzt mein Vokabular um ein Wort erweitert 😛

    • 12. Mai 2009 10:44

      achso. nein also ich kenne das wort von nem bekannten aus meiner blog-community. aber gut möglich, dass derselbige das von fm4 hat (;

  7. 12. Mai 2009 17:09

    Organscheiße!? jetzt wirds dann aber zu viel an neuem Vokabular, wie soll ich mir das denn alles merken 😛 (ja, klingt wirklich widerlich^^)

    Eines meiner Lieblings-Karl-Valentin-Zitate ist: „Mögen hätt ich schon wolle, aber dürfen hab ich mich nicht getraut!“->trifft auf mich leider meistens zu!

    • 12. Mai 2009 18:20

      Ist einfach zu merken…du kannst scheiße an jedes Substantiv dran hängen und hastn neues tolles Wort*g*

      ja, das Zitat kenn ich auch…passt bei mir ebenso gut manchmal*g*

    • 12. Mai 2009 18:49

      genau, hamlet hat das super zusammengefasst.
      das zitat kenn ich auch. das ist toll. meine lebensphilosophie, leider.

      • 12. Mai 2009 18:58

        war ja auch nicht schwer
        ich versteh was von syntax und neologismen*g*

        Achja..das Problem kennt wohl jeder…auch wenn ich in den letzten Monaten vieles durchgemacht und dadurch gelernt habe und mich mittlerweile öfter traue zu dürfen;)

      • 12. Mai 2009 19:40

        Bei mir würd ichs nicht als Lebensphilosophie bezeichnen…eher als Schüchternheit oder Feigheit, die es gilt zu überwinden. Ich hab mich da glaub ich den letzten Monaten ganz gut gemacht.
        Aber wie wärs denn mit der Lebensphilosophie?: http://www.youtube.com/watch?v=K-goBMThcVE

        Ich bin zur Zeit wirklich ein unausstehlicher Optimist 😀

      • 12. Mai 2009 20:18

        Achja…Schüchternheit, genau diese versuche ich auch gerade über Bord zu werfen…denn dafür ist das Leben doch eigentlich zu kurz…
        Leicht gesagt, schwer getan*g*

        Den Song mag ich, auch wenn Optimisten mich oft nur wütend machen*g*

      • 12. Mai 2009 20:47

        Ja, ich hab da einen Geheimtrick: ich tu dann manchmal einfach so als wäre ich gar nicht schüchtern!! (irgendwie klappts aber nicht immer)
        Aber stimmt schon, man könnte die Zeit oft so viel besser nutzen als mit „Mögen würd ich schon wollen-Gedanken)

        Na zum Glück bin ich ja nur Teilzeitoptimistin, ich in auch oft mal schaurig traurig!

      • 12. Mai 2009 20:59

        Stimmt…das mach ich auch immer so…die Kraft der Suggestion*g*

        Auch Optimisten sind traurig.
        das verstehen ja viele falsch….es gibt Optimisten, Pessimisten und Realisten. Alle können traurig sein…nur jeder geht damit anders um…
        Ich bin übrigens Realist, was leider oft als Pessimist aufgefasst wird, von Optimisten*g*

      • 12. Mai 2009 22:44

        Jaja, das berühmte halb volle Glas und das halb leere Glas. Ich kann nicht wirklich sagen was von den dreien bin. Auf andere wirke ich oft nur optimistisch, weil ich immer versuche sie davon zu überzeugen, dass alles halb so wild ist…ich selbst fühle mich meistens hilflos und überfordert, sehe Probleme, wenn sie da sind, werde dann als Pessimist bezeichnet obwohl ich meiner Meinung nach alles recht realistisch einschätze…Aber im Moment hab ich einfach eine positive Gänseblümchen-Phase *gg*

      • 13. Mai 2009 16:00

        Das klingt haargenau nach mir.
        Ich habe mich auf realist geeinigt…das ist eher das zwischending.
        Bei anderen, die Probleme haben, bin ich immer der Optimist…aber wenn’s um mich geht, werde ich sehr schnell pessimistisch….aber auch nur weil meine reale erfahrung mehr negativ als positiv war in den meisten fällen…;)

        ich gönne dir deine gänseblümchen-phase ja 🙂

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