Skip to content

If I had a heart

9. Mai 2009

Ich weiß, ich bombadiere euch im Moment mehr Musik unseres Google-Kindes YouTube, als dass ich meine eigenen Gedanken in poetischer oder sonstiger Form preisgebe.
Aber da meine wunderbare CD-Sammlung noch in Köln ihren Frühlingsschlaf in einer Garage fristet, mein PC in meiner derzeitigen „Notunterkunft“ in der Ecke auf seine Benutzung wartet und meine sonstigen MP3-Sammlungen vorübergehend zu Keller-Kisten-Kindern degradiert wurden, höre ich meine Lieblingssongs über den besagten Videodienst.

Und weil ich, wie ich schon erwähnte, andere Menschen nur zu gerne an meinen akustischen Orgasmen teilhaben lasse, heute wieder eine weitere Perle aus meiner kleinen Musikwelt.

Die Band mit dem Namen, der bei spontaner Google-Suche zu irritierenden und teilweise auch sehr verstörenden Ergebnissen führen kann, ist seit Jahren eine meiner absoluten Lieblingsbands. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie wenige von dieser Kombo wissen und dass einer Band von diesem Format der internationale Durchbruch bisher nicht so wirklich gelingen konnte. Die Klasse hätten sie allemal. Aber gut, Promotion ist eben alles.
Und eigentlich finde ich das auf eine Art auch gar nicht so schlecht, denn eine der Macken musikophiler Menschen ist, dass sie das Unbekanntere mehr verehren und ihre Neuentdeckung hüten wie einen Schatz, ihn vorm Ausverkauf und vom musikalisch-geistigen Verfall schützen wollen.

Diese Band jedenfalls ist, vielleicht genau weil sie nie die größten der Hallen füllen (es vielleicht auch gar nicht wollen), eine der wenigen, die mit jedem Album besser werden, die einen unverwechselbaren Stil pflegen (die Stimme des Sängers leistet seinen besonderen Beitrag dazu). Ich kenne und liebe ihre Musik seit dem ersten Album. Und mit jedem Album, jeder Weiterentwicklung ein Stück mehr.

Aber genug der Worte.
Genießt dieses Video, den kühlen Gänsehautschauer, das obligatorische Wippen eurer Gliedmaßen und diesen traurig-schönen Text, getragen von einer der elegischsten Stimmen der deutschen Musikszene:
(ich höre ihn übrigens gerade zum 5. Mal im Repeat-Mode)

Advertisements
25 Kommentare leave one →
  1. salzwasser permalink
    9. Mai 2009 21:50

    Hach. Ja. Schön. Ich mag, wenn du so „zwischendurch“ „chaotisch“ postest 🙂 ist schön! Bist offensichtlich auch grad zuhause? Was tust du so? *mir ist gesellig*

    • 9. Mai 2009 21:59

      Ach, das freut mich, dass es noch Menschen gibt, die sich an meinem sinnlosen geposte erfreuen können 😉

      Ja, ich bin „zu Haus“(home is where the heart is, ne;) )
      Ich trinke Bier, genieße elegische Songs über Kopfhörer (musste mir Kopfhörer leihen, weil die Boxen von meiner Mitbewohnerin anderweitig verwendet wurden…genieße aber den intensiven Klang der Kopfhörer) im Dunkeln….und denke und lese…

      Und was treibst du?

  2. 9. Mai 2009 21:59

    Slut – jaja. Die Zwischendurchposts lobte ich ja bereits, vor dem Salz des Meeres 😛

    • 9. Mai 2009 22:03

      ach, wie schön, die Bloggerfamilie verbringt ihren Samstag wieder zusammen*g*

      Ja, ein Glück, dass Slut ihrem Namen nicht alle Ehre machten und zu Schlampen der Musikbranche wurden…sonst gäbe es diesen, komischerweise von euch gemochten Eintrag, gar nicht 😉

  3. 10. Mai 2009 15:50

    Och. Ich so? Tja. Nichts so.

    *sorry* Ich werd mich für heute mal rausklinken. Also nicht böse sein, wenn ihr heute nischts weiter von mir hört.

  4. 10. Mai 2009 19:34

    Also ich freue mich immer über musikalische Untermalung, besonders weil ich dann mal wieder auf neue Musik komme 🙂
    Schönes Lied und verrücktes Video (ich mag verrückt^^)

    Also in meinem Blog dominiert reines chaotisches bloggen, aber hinter meiner Seite steht auch keinerlei Programm oder Hintergrundgedanke…ich habe eher einen „ich schreibe über mich, mein Leben, und wies mir grade so geht, und wen es nicht interessiert braucht es ja nicht zu lesen“-Blog 😛 Deswegen freue ich mich auch immer besonders, wenn ihr mich trotzdem besucht 🙂

    • 10. Mai 2009 19:40

      Stimmt, der Ursprungsgedanke eines Weblogs ist ja nichts anderes als ein Tagebuch, das für die Öffentlichkeit bestimmt ist, statt verschlossen unterm Kopfkissen 😉

      Gute Indie-Videos müssen verrückt sein…da gibt’s noch mehr von 🙂

  5. 10. Mai 2009 20:34

    Stimmt genau, und natürlich um der Welt zu zeigen, was für ein unglaublich talentierter Mensch man doch ist 😛

    Ohja, das ist auch das, was ich an Indie so mag (neben einigen anderen Dingen natürlich)…und wie langweilig wäre doch eine Welt ohne ein bisschen verrücht-sein?!

    • 10. Mai 2009 20:44

      Verrückt ist anders und kreativ, und anders und kreativ ist gut. 🙂

      Klar…die Welt weiß es noch nicht, aber es ist so

  6. 10. Mai 2009 21:57

    Naja, dafür sind wir alle ja da! Wir sorgen dafür, dass es die Welt auch erfährt 😉
    (ich glaub ich hab gerade eine größenwahnsinnige Phase^^)

  7. 11. Mai 2009 00:12

    Hehe..das beschränkt sich bei mir immer auf 2 Sätze pro Tag*g*

  8. 11. Mai 2009 14:05

    oh und hier nochmal. diese band ist toll. hat mir aus meinem ersten sorichtigen liebeskummer geholfen. leider hab ich sie letztes jahr am frequency verpasst )=

  9. 11. Mai 2009 14:15

    Hm…kommt mir bekannt vor…es war zwar nicht mein erster, aber ein fieser Kummer, bei dem mir die Platte „All We Need Is Silence“ bei jedem Hördurchgang erneut geholfen hat…:)

  10. 11. Mai 2009 15:42

    bei mir wars welcome 2, teardrops, the day it rained forever und easy to love. und fies wars auch. aber naja. es geht immer noch um einiges fieser, auch wenn mans kaum glaubt!

  11. 11. Mai 2009 15:55

    ich meinte übrigens das album…denn ich bin ein Album-Hörer…Ich kann nicht viel mit Playlists anfangen 🙂
    Aber die Titelauswahl klingt sehr passend.

    Es geht immer heftiger…und das glaube ich auch 😉

  12. 23. Juni 2009 22:24

    Slut kenne ich „von Anfang an“. Mein Sohn hat sie gehört. (Wir wohnen hier, wo die herkommen.) Ich finde sie jetzt auch besser als früher. Haben sich gemacht, die Jungs.

    Das Lied ist schön…

    • 24. Juni 2009 00:03

      Noch jemand, der sie „von Anfang an“ kennt…aber du als „Mitbewohnerin“ sicher ganz von Anfang an 😉
      Sie sind mit der Zeit einfach reifer und die Musik ist dichter geworden. Wie man an diesem Song erkennen kann 🙂

      • 24. Juni 2009 00:05

        Hey, übrigens höre ich seit Stunden Musik auf Deinem Blog 😀

  13. 24. Juni 2009 00:16

    Das freut mich, dass ich dich zum Musikhören anhalten konnte.

    Achja…Herzlich Willkommen in meiner Blogwelt 🙂

    • 24. Juni 2009 00:18

      Vielen Dank! Ich hab hier (nach Kommentaren an Paleica) schon immer mal reingeschaut, aber mich „nicht wirklich mit Dir befasst“ 😉

      • 24. Juni 2009 00:23

        Na…dann wurde es ja mal Zeit 😉
        Aber sich auf Paleicas Seite zu verlieren…kann ich verstehen 🙂

      • 24. Juni 2009 07:10

        ach hamlet, du bist ein schnuckel (=

      • 24. Juni 2009 19:28

        Schnuckel? Nagut..ich glaube, du meinst das lieb 😉

      • 24. Juni 2009 22:06

        ach hamlet, du solltest inzwischen schon wissen dass ich (fast +g+) alles lieb meine, was ich dir schreibe ^^

      • 24. Juni 2009 22:33

        Ich weiß 😉
        Aber das „fast“ ließ mich für eine Nanosekunde stutzen 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: