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Salz in den Wunden

6. Mai 2009



Rote Tropfen

Gelähmter Geist

Salz in den Wunden

das jodgleich beißt.


Güldener Tropfen

Benebelte Sicht

Salz in den Wunden

ein faltiges Gesicht.


Blaue Gedanken

Stummer Mund

Salz in den Wunden

des Lebens Grund.


HD
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26 Kommentare leave one →
  1. 6. Mai 2009 19:46

    Es ist wirklich schön – nur die Schlussfolgerung teile ich nicht! 😉 Aber, das war ja auch nicht zu erwarten!

    • hamlet82 permalink*
      6. Mai 2009 19:49

      Danke 🙂

      Das Ende ist ja eigentlich auch mehrfach zu deuten..realistisch und pessimistisch…aber gut, nicht optimistisch 😉

  2. 6. Mai 2009 19:52

    Ein Lebensgrund – sicher! DES Lebensgrunds – sicher NICHT! 😉

    • hamlet82 permalink*
      6. Mai 2009 20:00

      Des Lebens Grund…
      kann der ABgrund sein, aber auch das Gründende…und…

      Achja…ich verrate zuviel…Poesie erklärt sich nicht…sie wird gedeutet*g*

  3. 7. Mai 2009 22:13

    ist das von dir? das gefällt mir.

    • hamlet82 permalink*
      7. Mai 2009 22:17

      Ja, alles unter dem kein anderer Name steht, ist von mir…also das meiste auf dieser Seite 🙂

      Danke, freut mich sehr 🙂

  4. 7. Mai 2009 22:21

    das ist schön. ich mags, wenn menschen so ganz eigene sachen reinstellen.

    • hamlet82 permalink*
      7. Mai 2009 22:29

      Ja, ich auch…nur zu wenige geben viel von sich preis…
      Aber genau das ist der Sinn des Blogs: andere an seinem Leben teilhaben zu lassen…ohne Masken.

      • 7. Mai 2009 22:44

        das stimmt. wobei ich um ehrlich zu sein auch so schreibe, dass menschen, die mich nicht persönlich kennen auch nicht zwangsläufig soviel von mir wissen. ich versuche die dinge nicht zu direkt beim namen zu nennen um jedem den spielraum zu geben seine eigenen gedanken und gefühle hineininterpretieren zu können. hab ich jetzt schon zuviel verraten (; ?

  5. hamlet82 permalink*
    8. Mai 2009 09:31

    hehe, genau…deswegen schreibe ich auch hauptsächlich Lyrik…da macht das Verschlüsseln mehr Spaß….vor allem, wenn man dann die unterschiedlichsten Interpretationen dazu liest und hört 😉

  6. 8. Mai 2009 09:58

    das stimmt. ich schreib ja auch gelegentlich mal etwas längere texte zu den bildern, die ich immer versuche so zu formulieren, dass die, die wissen worum es geht, es verstehen und die, die es nicht wissen, eben ihre eigenen gedanken hineininterpretieren können.
    das mit den unterschiedlichsten interpretationen hab ich bei fotos auch schon oft erlebt. echt schön, was die leute damit assoziieren und vor allem DASS sie etwas damit assoziieren (=

    • 8. Mai 2009 12:41

      Ganz genau, denn solange sie interpretieren und assoziieren, setzen sie sich damit auseinander…und meist setzen sich die Leute auch nur mehr damit auseinander, wenn sie es mögen 🙂
      Dann werd ich mir die Texte mal genauer anschauen und zwischen den zeilen lesen 😉

      • 9. Mai 2009 10:53

        da hast du absolut recht. wobei ich schon bemerkt habe, dass man sich bei mir wesentlich lieber mit bildern als mit texten auseinandersetzt. also die bilder bekommen weit mehr qualifiziertes feedback als die texte, was ich oft schade finde, weil ich in zweitere kategorie meist mehr energie und herzblut gesteckt habe.
        ich bin ja dann mal gespannt, was du über mich erfährst, wenn du zwischen den zeilen liest (=

      • hamlet82 permalink*
        9. Mai 2009 13:33

        Ich weiß, was du meinst. Fotos sind meist spontane Eingaben oder Eindrücke, die man festhalten muss. Und später vielleicht noch ein wenig nachbearbeitet.
        Aber Texte schreiben braucht viel mehr Zeit, Überlegung und Überarbeitung.
        Also ich mag besonders gern, wie ich ja schon geschrieben hab, deinen Artikel über das House-Zitat. Wunderbar in Worte und Bilder gefasst und alles bildet eine Einheit.

      • 9. Mai 2009 17:49

        ja, so ist es. fotos ‚passieren‘ meistens. da sieht man etwas und denkt sich, oh, das könnte man in szene setzen. aber ein text kommt von einem gedanken. der text kommt von innen, das foto von außen. klingt das jetzt blöd? wahrscheinlich. aber vielleicht weißt du trotzdem was ich meine.
        ich danke dir nochmal (= der text lag mir auch sehr am herzen. ich schreibe im allgemeinen gern. aber im blog halt eher wenig, weil das einige leute anschauen, die zuviel wissen. deswegen eben eher in meiner community.

      • hamlet82 permalink*
        9. Mai 2009 18:28

        Klingt nicht blöd und ja, ich weiß was du meinst*g*
        vielleicht könnte man sagen, dass Fotos mit mehr mit Impressionen zu tun haben und der Text mit Expressionen….
        Klingt auch nicht besser, aber durch die Fremdwörter intelligenter:-p

        verstehe ich, mit Blogs sollte man vorsichtig sein…aber mein Ruf ist eh schon lange ruiniert *g*

      • 9. Mai 2009 20:03

        oh das gefällt mir. ja, fremdwörter sind immer super (=
        ja, meiner eh auch. deswegen hab ich paleica mal aus allen social networks entfernt, wo ich mit den ‚realen‘ leuten kommuniziere. und alle offensichtlichen, klaren und geradlinigen texte aus meinem blog. wurmt mich zwar, aber es geht nunmal nicht anders. gewisse dinge müssen die leute, die sie betreffen, nicht erfahren.

      • 9. Mai 2009 20:30

        Achja, kenn ich.
        Ich war mal bei StudiVz, MySpace, Chatcommunities, Foren, MSN, ICQ und was es nicht sonst noch alles gibt.
        Eines Abends hab ich mich bei so gut wie allen gelöscht.
        Man verfällt viel zu schnell diesem selbstdarstellerischen Web 2.0.
        Mittlerweile bin ich eigentlich nur noch in meinem Blog persönlich. Nicht weil ich denke, man könnte zuviel von mir erfahren…das ist mir eigentlich egal und vielleicht können mir andere ja mehr über mich sagen, dann geht das mit der Selbstfindung schneller*fg*…sondern, weil ich denke, eine Plattform sollte reichen…und diese pflegt man dann dafür richtig. Qualität statt Quantität 😉

      • 10. Mai 2009 11:10

        regisitriert bin ich da schon und aktiv an sich auch. aber ich will halt die paleica-seite von der christina-seite trennen. weil ich einfach finde, dass das schon irgendwo ein bisschen getrennte identitäten sind und ich will halt nicht, dass zb ein zukünftiger arbeitgeber, bevor er mich kennt, meine herzschmerz-texte gelesen hat. das is halt schon ein bisschen heikel. grade in diesen typischen networking-communities muss man halt ein wenig drauf acht geben, was man von sich postet und posten lässt.
        ja, das stimmt natürlich auch. ich bin auch hauptsächlich kreativ in meinem blog, das andere nutze ich nur zum up-to-date bleiben bei leuten, die ich vlt nicht so oft sehe oder einfach um mehr kontakt mit den leuten zu haben. hat einfach einen völlig anderen verwendungszweck. nur das jetzt nutze ich auch nocht, eben für die texte, die im blog nicht aufscheinen sollten.

  7. salzwasser permalink
    8. Mai 2009 21:11

    Ich glaube, dieses Gedicht hier ist vom Klang her eines deiner gelungensten. Hier bist du prägnant, bildhaft und emotional. In einem. Find ich gut 🙂

    • hamlet82 permalink*
      9. Mai 2009 13:30

      Danke! 🙂
      Ich empfinde es auch als eines meiner besten. es ist auch eigentlich mein typischer Stil….
      und als ich es geschrieben hab, war ich sehr emotional 🙂

  8. 10. Mai 2009 15:15

    Genau diese Arbeitgeberspionage war der Grund, warum ich mein Profil bei StudiVZ aufgelöst hab. Ansonsten bin ich ja immer relativ anonym unterwegs. Und ich google regelmäßig meinen Namen*g*
    Die Texte, die nicht erscheinen sollten, behalte ich einfach auf dem PC*g*

  9. 10. Mai 2009 18:43

    irgendwie sehe ich deine antwort zwar bei meine kommentaren im wordpress, aber da nicht. seltsam. also meinen namen google ich auch gelegentlich, bei xing findet man mic leider, aber sonst nirgendwo. das ‚brauche‘ ich aber für den kontakt zu manchen leute, also beruflich gesehen. bei den anderen sachen passe ich einfach auf, dass da nix drinsteht was halt nicht unbedingt publik werden sollte.

    • 10. Mai 2009 18:47

      Ja, solange man immer ein auge darauf hat, was man gerade 1 milliarde anderen Menschen mitteilt, geht das ja 🙂

      Das Problem mit den Kommentaren versteh ich grad nicht

      • 11. Mai 2009 14:33

        ah jetz is es da. komisch. na manchmal murkst die technik eben ein bisschen.
        das ist wahr. man muss halt vorsichtig sein und sich überlegen, ob das ein problem darstellen könnte oder ob einem das unangenehm wäre…

      • 11. Mai 2009 18:14

        Jetzt weiß ich was du meinst…ich schau immer beim Dashboard, um Kommentare zu beantworten…in der normalen Ansicht „für Jedermann/frau“ wird gelegentlich ein Kommentar kurzzeitig verschwiegen*g*
        Japp, das nennt man Datenschutz in Eigenverantwortlichkeit 😉

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