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Zurück in meine Welt

21. April 2009


Zurück in meine Welt

aus schreibenden Träumen,

taglosen Nächten.


Ich tauche wieder

durch Welten,

gehalten in Blau

geschaffen in Grau

umgeben von Schwarz.


Ich schreibe wieder

über Gedanken,

in wollendem Weiß

werdendem Blau

endendem Schwarz.


Zurück in meine Welt

aus träumendem Schreiben,

nachtlosen Tagen.


Ich kehre zurück

in meine Welt,

auf der anderen Seite

in sternenklarer Nacht

durch Märchenwälder.


Ich lebe wieder

unter dem Blutmond,

auf der anderen Seite

in durchdringender Nacht

im Schein der Unwissenheit.


Zurück in meine Welt,

aus schreibenden Träumen,

taglosen Nächten.


HD
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14 Kommentare leave one →
  1. salzwasser permalink
    21. April 2009 21:39

    Mal davon abgesehen, dass ich über dieses Gedicht nochmal nachdenken muss, hab ich eine Frage: nachtlose Tage, taglose Nächte – sind diese beiden „Dinge“ nicht ohnehin tag- bzw. nachtlos? Dieses „nachtlos“ vor dem Tag ist doppeltgemoppelt. Wolltest du das so? Und wenn ja, warum?

    • hamlet82 permalink*
      21. April 2009 21:44

      Schön, dass jemand über meine Worte nachdenkt:-)

      Natürlich wollte ich das so…ich schreibe kein Wort, ohne vorher darüber nachzudenken:-)

      Ein Tag besteht aus Nacht und Tag…nachlose Tage sind schlaflose Nächte und taglose Nächte sind Nächte, die sich über den ganzen Tag ziehen…also dunkle Tage, an denen man das Gefühl hat es ist einsame Nacht….
      Wie gesagt…ich mag Paradoxen 🙂

  2. salzwasser permalink
    21. April 2009 21:53

    So. Das muss ich jetzt erst recht nochmal durch meinen Kopf wälzen.
    Aber danke schonmal für die Antwort.

    *geht jetzt grübeln*

    • hamlet82 permalink*
      21. April 2009 21:55

      Wie gesagt, meine Lyrik ist sehr persönlich…

      Viel Spaß beim Grübeln;)

  3. 21. April 2009 23:12

    hmm, schön!! hört sich fast an wie meine kleine Welt 🙂

    Nur dass sich die schreibenden Träume bei mir gerade im Märchenwald versteckt haben, weil sie Angst vor dem Blutmond haben. Stattdessen halten sie mir ein weißes Blatt vor die Augen und flüstern so laut durcheinander, dass ich mir die Ohren zuhalten muss und den (virtuellen) Stift zur Seite lege…ich gllaube ich befinde mich momentan in einer Art Schaffenskrise 😦 aber auch das geht bestimmt wieder vorbei!

    • hamlet82 permalink*
      21. April 2009 23:18

      Achja…das hast du schön gesagt…

      Aber bei mir herrscht derzeit auch der „Writer’s Block“ vor….
      Die veröffentlichten Gedichte schlummern auf meiner Festplatte, aber wirklich neue gute Sachen habe ich schon lange nicht mehr geschrieben

  4. 21. April 2009 23:24

    na dann bin ich ja erleichtert^^ ich dachte schon aus dir sprudeln jeden Tag gleich mehrere Gedichte auf einmal heraus! Ich muss immer in einer ganz besonderen Stimmung sein, damit ich wirklich dichten kann, meine letzten gelungenen Gedichte sind auch schon eine Weile her. Aber ich bin mir sicher wir überwinden unsere Schreibblockaden und in der Zwischenzeit erfreue ich mich an den alten Schmuckstücken aus deiner Schatzkammer 😉

  5. hamlet82 permalink*
    21. April 2009 23:27

    Dank dir:-)

    Das schöne an diesen Komplimenten ist, dass sie mich immer mehr zurück in meine Schreibwelt bringen…

    Dann hoffen wir mal, dass wir bald mehr „Ergüsse“ voneinander lesen:-)

  6. soulpunk permalink
    22. April 2009 11:55

    Normalerweise sind Melancholische Werke schwer zu verdauen, nicht so dieses Werk.
    Es ist stimmig und fließt. Zwar fällt mir die Interpretation ein wenig schwer, dennoch bin ich beeindruckt.
    Komme in jedem Fall wieder.

    Netten Gruß,

    SP

    • hamlet82 permalink*
      22. April 2009 12:01

      Vielen Dank für die netten Worte.
      Die Interpretation soll ja auch nicht einfach sein 😉

      Dann bis bald 🙂

  7. salzwasser permalink
    22. April 2009 20:41

    im Schein der Unwissenheit.

    In dem die allermeisten Menschen treiben. Spannend wird´s, wenn der Schein auch am Tage nicht wieder kommt, sondern verschwunden für immer bleibt. Eine neue Ebene ist erklommen. Viele Illusionen weniger. Aber viele Türen wieder offen.

    🙂

    • hamlet82 permalink*
      22. April 2009 20:46

      Richtig…nur die Unwissenheit dieser Menschen ist totalitär und allgegenwärtig…
      Und abends sitzen sie auf dem Sofa und starren auf die Glotze, in der Raab die Sinnlosigkeit lobpreist…

  8. salzwasser permalink
    22. April 2009 22:18

    Ohja. Gut ausgedrückt. Aber dafür darfst du sie nicht verurteilen, das ist ja der Witz an der ganzen Sache. Intelligenz schützt vor Torheit nicht. Jeder Mensch ist auch in seinem schlichten Bestreben genauso gut und schlecht wie wir alle anderen ebenso. Ohne das eine, kann´s das andere nicht geben. Und umgekehrt. Wir können das nicht nachvollziehen, aber deshalb ist der Mensch eben bunt.

    • hamlet82 permalink*
      22. April 2009 22:22

      Yin und Yan.

      Ich weiß…
      Und das liebe ich an dieser Welt…das eine kann nicht ohne das andere existieren

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