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nichts

7. Dezember 2011

und du wachst
und du lachst
und du träumst
ohne rast

und du lachst
und du weinst
und du träumst
ohne rast

und du denkst
dass du wachst
und du weinst
weil du träumst

und du rast
und du rennst
und du flennst
weil du wachst







7. Dezember 2011

All …

10. Juni 2011

Es verändert sich –
alles um mich versinkt
im Strudel
der Eitelkeiten
der Widrigkeiten.

Es dreht sich –
alles um mich treibt
im Tornado
der Endgültigkeiten
der Wichtigkeiten.

Es trägt sich –
alles um mich schwankt
im Wirbel
der Emotionen
der Versionen.

Es verändert sich ständig –
alles um mich verliert sich
im Taifun
der Ewigkeit
mit Wahrscheinlichkeit.







10. Juni 2011

Restauration

9. Juni 2011

Verbrannte Brücken
im Rücken,
denkst du
Liebe sei überwunden
beäugst bedächtig
vernarbte Wunden
im Glauben, sie würden
derweise gänzlich gesunden,
führst Palaver
über Traumkadaver
und fechtest
krude Rankünen
gegen Hirngespinste …

Was war gewollt
was ist geschehen
wurdest überrollt
oder nur übersehen?

Antworten
errichten keine Brücken
und aus beständigem Stein
werden sie beileibe
nicht sein,
verschwende nicht
kostbare Gedanken
die einst Kühnheit nährten
bezweifle nicht die Zweifel
meide Pedanterie,
vergeude nicht
die kostbare Zeit
die dein Leben sein sollte.

 

 

9. Juni 2011

Traumasyl

3. Juni 2011

träum weiter, kleiner
solange es hilft, träum weiter.
Solange es dich vor schlimmerem bewahrt
flieh! verlass die realität
solange sie dich danach nicht auffrisst.
diese, deine träume sind natürliche wege
aus den irrungen und wirrungen des jetzt.
flieh! schließ die augen
solange du sie wieder öffnest,
Solange du sie wieder öffnen willst.
träum weiter, kleiner
solange es hilft, träum weiter.
der tag kommt ohnehin, auch für dich,
an dem die welt so laut an deine tür klopft
dass sich ein jeder traum im nichts verliert.
ich weiß, du musst bald wieder dumme dinge tun –
lass das lieber, erinner dich
flieh! lass die realität
träum weiter, kleiner.
Solange es bewahrt, träum weiter.



~ ° ~

3. Juni 2011

der geduld geschuldet

8. April 2011

soviele Tage
mit Warten verbracht – 

Lethargie geduldet
beizeiten auch erwünscht

Stillstand respektiert
niemals akzeptiert

Aufschub toleriert
unintendiert

Erwartungen gestundet
zu oft gemacht

Pflichten vertagt
den Überblick verloren

Ängste ertragen
bekämpft
wie Plagen –

zuviel Zeit
im Zwiespalt
mit dem Wenn
verbracht.







8.4.2011

kleinsein

5. April 2011

diese welt
kann so groß sein
wenn wir sie
mit kleinen augen
erfassen

diese welt
kann so schön sein
wenn wir sie
mit unschuldigen augen
entdecken

diese welt
kann Balsam sein
wenn wir sie
ohne Erinnerungen
erleben

diese welt
kann so interessant sein
wenn wir sie
mit naiven augen
enträtseln

diese welt
könnte so friedlich sein
würden wir sie
mit neugier
statt
mit sorge
betrachten.







05. April 2011

Ausflug

22. März 2011

Reich mir die Hand,
Wir gehen jetzt
die Welt besuchen.
Keine Angst
dauert nicht lang
nur mal gucken.

Mich treibt die Lust nach
fremden Perspektiven
frischen Eindrücken
und alten Kamellen, die
hinter all diesen Fenstern
auf diesen holprigen Straßen
zwischen wechselhaften Fassaden
ihr Leben ein- und ausatmen.

Lass uns gemeinsam
Empathie verschenken
flüchtige Spuren hinterlassen
lächerliche Leichtigkeit verkosten
und trübe Tränen vergessen –
bis uns am nächsten Morgen
der junge Schimmer
des neuen Tages küsst
und wir traumtrunken
in uns selbst
gedankenlos versunken
das taufrische Grauen
mit stürmischer Sorglosigkeit
und besonnenem Lächeln
begrüßen.








Schattengewächs I

14. März 2011

Der Schleier senkt sich
in stiller Tiefe und
Ruhe kehrt ein, in eine Welt
über der die goldene Sichel
im Sternenmeer badend
wissend mit mir lächelt
denn nur inmitten
dieser stummen Schatten
existieren wir wirklich.

Des Tages überdrüssig
müde und gereizt
die Welt ertragen
die Nacht ersehnt
bewacht und beschützt,
im Kerzenlichtgewaber
unter seidenen Schatten –
beobachten, spüren, träumen
im Frieden mit der Leichtigkeit
einsiedlerischer Freiheit.

Die Musik wiegt mich
in weicher Melancholie,
Gedankenknospen sprießen
im Schatten der Nacht,
willenlos gleichgültig
gebeugt von dieser Macht
getragen von Klängen
erfasst durch Worte –
sinkst du hinab
und der Schleier
schließt den Kokon.





13. 3. 2011

Keine Silbenwerke

12. März 2011

keine silbenwerke.
bleib’ still
wach
träumend

weniger worte
mehr willen –
sag nichts.
bleib’ wach
still
träumend

keine phrasenhülsen.
bleib’ träumend
wache
still

 

 

 

 

Iron & Wine – Boy With A Coin

5. März 2011
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